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Kleider tauschen statt kaufen: Schonen kann sich lohnen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Niemand kauft so viele Kleider ein wie die Schweizerinnen und Schweizer, das zeigen Zahlen aus der SRF-Wissenssendung Einstein. 15 Kilogramm sind es im Durchschnitt pro Jahr und 1500 Franken werden dafür investiert. Trotzdem ist es ein unter Frauen weitverbreitetes Gefühl, «nichts zum Anziehen» zu haben. Gerade in Zeiten des Saisonwechsels steigt die Lust, die Garderobe aufzufrischen, um mit den neusten Trends mithalten zu können. Ein überfüllter Kleiderschrank ist das Resultat davon, und das Verlorengehen toller Kleidungsstücke zwischen den Stoffmassen die logische Folge.

Unter Freundinnen

Kleidertauschbörsen sind die zurzeit beliebteste Lösung für dieses Problem. Die Gründe dafür sind vielfältig, wie ein Selbstversuch unter Studentinnen zeigt. «Mit dem Wissen, dass deine Kleider in guten Händen sind, fällt es dir leichter, sich von ihnen zu trennen», meint Dominique Haussener. «Dass man dabei noch neue Lieblingsstücke ergattern kann und die Umwelt schont, sind schöne Nebeneffekte eines gemütlichen Nachmittags mit Freunden.» Rahel Neyer sieht noch weitere Vorteile: «Das Stöbern durch riesige Kleiderhaufen macht nicht nur Spass, sondern schont auch das Portemonnaie und viele Ressourcen. Ausserdem kann ich ein Kleidungsstück wieder zurückholen, falls plötzlich doch noch der perfekte Moment dafür kommt.»

Freiburgs «Vide-Dressing»

Wer Freunde mit eigenartigem Kleiderstil hat, kann auch an offiziellen Kleidertauschbörsen mitmachen. Walk-in-Closets beispielsweise finden an verschiedenen Standorten in der Schweiz statt. Der riesige begehbare Kleiderschrank verknüpft Kleidertauschbörse mit Informationsständen zu nachhaltigem Konsum und Alternativen. Auch Freiburg organisiert regelmässig sogenannte Vide-Dressings, das nächste findet am 3. Dezember im Café Culturel de l’Ancienne Gare statt. Und wer lieber inkognito shoppt, hat auf verschiedenen Onlinebörsen die Möglichkeit dazu.

An Bedürftige spenden

Bei Tauschbörsen bleiben immer auch Stücke übrig, die den aktuellen Modetrend weit verfehlen. Diese können in Spendensäcken entsorgt werden, 46 000 Tonnen Altkleider sind das in der Schweiz jährlich. Nur 55 Prozent dieser Kleider werden aber weiterhin getragen, der Rest wird zu Putzlappen oder Karton verarbeitet oder landet im Abfall. Wer für seine Lieblingsstücke ein schöneres Ende vorsieht, kann sie direkt bedürftigen Menschen vermachen; Organisationen dafür gibt es zurzeit viele. In Freiburg betreibt beispielsweise der Verein La Red einen Free-Shop und ist auf der Suche nach Winterkleidern für Bedürftige. Auch Asylzentren sind immer wieder froh um Kleiderspenden, genauso wie viele Privatpersonen.

«Mit dem Wissen, dass deine Kleider in guten Händen sind, fällt es dir leichter, sich von ihnen zu trennen.»

Dominique Haussener

Studentin

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