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Kleinste Teilchen kommen gross heraus

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Dinge ent­decken, die man gar nicht sieht: Diese Idee steckt hinter der Methode der Firma Nanolockin, die gestern im Forum Freiburg den Innovationspreis der kantonalen Wirtschaftsförderung für Start-ups gewonnen hat. Der Preis ist mit 30 000 Franken dotiert.

Die Projekteingabe des Sprösslings aus dem Freiburger Adolphe-Merkle-Institut basiert auf der Messung von kleinsten Temperaturunterschieden, um Nanopartikel zu bestimmen. Diese können mit der preisgekrönten Methode durch Lichtbestrahlung iden­tifiziert werden.

Geschäftsführer Christophe Geers betonte, dass die Bestimmung von Nanopartikeln immer wichtiger wird. Diese winzigen Teilchen kommen nicht nur in immer mehr Produkten zum Einsatz, deren Nennung gehört auch zunehmend zur obligatorischen Produktedeklaration. In der Vergangenheit war die Bestimmung nur durch lange und teure Analyse­verfahren möglich.

Gemäss Geers stehen derzeit Forschungslabors und Industriebetriebe als Kunden im Vordergrund. In Zukunft gelte es aber auch, immer mehr herauszufinden, wo der Einsatz von Nanopartikeln unbedenklich ist und wo nicht.

Unter den drei Finalisten für den Unternehmerpreis hat Scott Sports mit Sitz in Givisiez die Jury am meisten überzeugt: Die Firma gewann den mit 10 000 Franken dotierten Preis. Scott Sports hatte für den diesjährigen Wettbewerb die Entwicklung von neuartigen Vollcarbon-Laufrädern eingereicht. Mit einem Gewicht von 1250  Gramm für ein Paar 29-Zoll-Laufräder sind sie die leichtesten überhaupt auf dem globalen Markt. Mit ihren Eigenschaften bieten die Laufräder den Bikern bisher noch nie erreichte Steifigkeits- und Beschleunigungswerte. Vizepräsident Pascal Ducrot liess anschliessend durchblicken, dass Scott Sports an einem Bike forsche, das sich den Nutzen der Elektronik zu eigen macht: Sensoren sollen zu einer automatischen Einstellung der Federung führen.

Von den sechs Finalisten des Start-up- und des Unternehmerpreises erhielt das Jung­unternehmen Cortexia aus Châtel-Saint-Denis die mit 6000 Franken dotierte Cleantech-Auszeichnung. Cortexia hat eine Lösung entwickelt, die es Städten erlaubt, die Sauberkeit auf Strassen quantitativ zu messen und entsprechend den Einsatz von Strassenputzmaschinen effizient zu planen.

Der kantonale Innovations­preis wurde gestern zum 14. Mal vergeben. Die Verleihung findet seit 1991 im Zweijahresrhythmus statt.

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