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Konflikte mit Herdenschutzhunden

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Im Gebiet Schafharnisch soll am Freitag eine Touristin aus Frankreich von einem Herdenschutzhund angegriffen worden sein. Das sei ihm von einem Bewohner des Schwarzsees zugetragen worden, sagt der Plaffeier Gemeinderat Alfons Piller den FN. Die kantonale Herdenschutzbeauftragte Jasmin Jordi bestätigt, dass es von einem Arzt eine Meldung über einen Hunde-Vorfall beim Schafharnisch gegeben habe. Die Person habe Kratzspuren und zerrissene Hosen davongetragen. Mehr könne sie dazu noch nicht sagen. Wie jeder Vorfall werde dieser untersucht und anhand der Abklärungen entschieden, was getan werden müsse und ob der Hund allenfalls die Alp verlassen muss. Das sei diesen Sommer im erweiterten Schwarzsee-Gebiet einmal vorgekommen. Schafhirt Markus Nyffeler war am Freitag mit seiner Herde auf dem Schafharnisch, hat jedoch keinen Angriff miterlebt, wie er auf Anfrage sagt. Es seien in den vergangenen Tagen immer wieder Wanderer vorbeigezogen, jedoch ohne dass etwas passiert sei.

Der Plaffeier Ammann Otto Lötscher weiss von zwei Vorfällen mit Herdenschutzhunden, die sich Ende Juli auf der Kaisereggalp ereignet haben. Die Wanderer seien vom Hund angegriffen, aber nicht gebissen worden. Otto Lötscher und Alfons Piller würden sich wünschen, dass die Informationen über die Hunde-Vorfälle besser an die Gemeinde weitergeleitet und nicht zurückgehalten würden. Jasmin Jordi bestätigt, dass es dieses Jahr nach einem ruhigen 2016 wieder vermehrt Konflikte zwischen Wanderern und Herdenschutzhunden gegeben habe. Insgesamt sind 19 Herdenschutzhunde in acht Herden im Einsatz. Das sind zwei Hunde und eine Alp mehr als 2016. Auf der Kaisereggalp sei die Anzahl Hunde wegen des Wolfes aufgestockt worden.

Schwarzsee Tourismus hat auf der Website eine Karte aufgeschaltet, die zeigt, wo sich aktuell die Schafherden und die Hunde befinden, damit Wanderer ihre Touren entsprechend planen können. Auch Verhaltensregeln sind dort zu finden.

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