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Kühle Malerei vom Süden

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Untertitel: Walter Accigliaro stellt in Muntelier aus

Autor: PATRICK HIRSCHI

«Nebbiolo», «Barolo», «Alba» – welches Weinkennerherz schlägt nicht schneller beim Klang dieser Namen? Sie stehen für hervorragenden Wein aus dem Piemont. «Der Wein ist die Poesie der Erde», sagt man in Italien. Tatsächlich sind viele traditionelle Winzerfamilien überzeugt, dass ihr geschickt ausgeführtes Handwerk eine Kunst für sich ist. Doch mit edlem Rebensaft erschöpft sich der Kunstbegriff dieser Region nicht. Schon in den Fünfzigerjahren galt Alba auch als Zentrum für Kunst in Europa. Diesen Ruf verdankte der Ort vor allem dem Maler Pinot Gallizio (1902-1964).

Die Galerie im Weinkeller

Mit Walter Accigliaro stellt ein Künstler in der «Lacabane» in Muntelier aus, dessen Arbeit von Gallizios Einfluss geprägt ist. Dass ein Piemonteser Maler den Weg an den Murtensee gefunden hat, ist kein Zufall. «Wir haben schon lange geplant, einen Künstler einzuladen, der etwas mit unserer italienischen Partnergemeinde Castiglione Falletto zu tun hat», erklärt der Muntelierer Gemeinderat Robert Linder. Walter Accigliaro ist ebenso wie Gallizio in Alba geboren und lebt auch dort. Und in Castiglione Falletto, der Nachbargemeinde von Alba, führt Accigliaro zusammen mit einem Winzer eine besondere Kunstgalerie. In einem Keller, inmitten von Weinfässern, stellen die beiden zeitgenössische Kunstwerke aus. Dabei kann es schon mal vorkommen, dass die Bilder an Barolofässer gehängt werden.

Malen ohne Emotionen

Walter Accigliaro definiert sich selber als «kühlen» Künstler. «Sich der Malerei bedienend, müssen die pulsierenden Emotionen unterdrückt werden», erklärt der Maler sein Schaffen in einem Essay. Sowohl das Malen als auch das Betrachten seiner Bilder erfordere die Fähigkeit, nach innen zu gehen und in ruhiger, meditativer Vertiefung zu verharren. Dieser «kühle» Zustand unterstreiche für ihn Grundsätze und sichere ihm eine gewisse Ordnung, schreibt Accigliaro.

Die Vernissage findet am Samstag, 26. Februar, um 17 Uhr bei der «Lacabane» am See statt. Nach einem Apéro wird in der geschützten Werkstatt das Piemonteser Nachtessen serviert, dessen Gewinn an die Opfer der Flutkatastrophe in Asien geht. Gemäss Gemeindeschreiber Marius Schneuwly haben sich statt der erwarteten 50 mehr als doppelt so viele Personen für das Nachtessen angemeldet.

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