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Künftige Schaukäserei nimmt Form an

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Noch besteht das Projekt nur aus Plänen, und die Baumaschinen dürften nicht vor 2021 auffahren. Dennoch nimmt das Projekt Mujyà der Genossenschaft Laiterie de Gruyères bereits Gestalt an. Vor einem Jahr wurde an der Genossenschaftsversammlung in der Schaukäserei Pringy das Projekt des neuen Ausstellungs- und Produktionsgeländes erstmals vorgestellt. In Zukunft soll es kein Ausstellungskomplex mehr sein, sondern eher ein kleines Gruyères-Dorf mit vier Gebäuden um den Käsekeller und einer kleinen Park­anlage. Dazu soll der jetzige Bahnhofplatz verkehrsfrei werden und ein zweistöckiges unterirdisches Parking entstehen. Vor einem Jahr wurde den Genossenschaftern das Siegerprojekt der Architekten Frundgallina vorgestellt. Es setzte sich gegen 22 andere Projekte durch.

«Projekt gut gestartet»

Nun befindet sich der zukünftige Bau bereits in seiner Vorprojekt-Phase, wie an der gestrigen Genossenschaftsversammlung bekannt wurde. In dieser Phase haben die zukünftigen Benützer bereits ihre ersten Vorstellungen zur Nutzung mit den Architekten ausgetauscht. Zu diesen Nutzern gehören die Käser, die Restaurantbetreiber, die Interprofession du Gruyère sowie die Marketingkommission und der Verwaltungsrat. Eine besondere Aufmerksamkeit sei dabei den Räumlichkeiten geschenkt worden, die dem breiten Publikum offen sein werden. Dabei geht es bereits heute um die museale Gestaltung.

«Das Projekt ist seit seiner Präsentation auf einhellige Zustimmung gestossen», sagte Direktorin Fabienne Porchet gegenüber den FN. «Das Vorhaben ist gut gestartet.»

Baubewilligung 2019 erwartet

Derzeit ist der Detailbebauungsplan in Ausarbeitung. Ende November kamen dafür die Architekten mit den Verantwortlichen der Gemeinde zusammen. Eine Baubewilligung ist aber nicht vor 2019 realistisch. Für die Inbetriebnahme steht der Zeitraum 2022/23 im Vordergrund, wobei es eine Herausforderung sein wird, die Käseproduktion und -lagerung während der Umwandlung weiterzuführen.

Noch kann die Direktorin keine genaueren Angaben über die Gesamtkosten des Projekts machen. «Der Baukredit hängt zu einem grossen Teil von der Detailplanung ab.» Vor einem Jahr war von einem Betrag von 25 Millionen Franken die Rede. Auch die Ausarbeitung eines Finanzplans steht noch bevor. Das Projekt könnte auf Mittel für Strukturverbesserungen in der Landwirtschaft sowie aus der Tourismusförderung zählen.

Bereits im Vorjahr hatte die Genossenschaft Amortisationen und Rückstellungen für künftige Investitionen von fast einer Million Franken vornehmen können. Auch die Rechnung 2017 liess nun eine solche Massnahme zu: Die Rückstellungen belaufen sich auf rund 750 000 Franken.

Zahlen und Fakten

Beste Besucherzahl seit der Eröffnung

Das Maison du Gruyère hat 2017 insgesamt 673 457 Besucher empfangen, davon haben 166 363 die Ausstellung besucht. Das bedeutet eine Steigerung der Eintritte gegenüber 2016 um 3,8 Prozent. Es ist gar die beste Besucherzahl seit der Eröffnung im Jahr 2000. Die Eintritte generierten Einnahmen von 813 000 Fran-­ ken. Für die Käseproduktion haben die Milchproduzenten letztes Jahr 5,91 Millionen Kilogramm Milch geliefert, insgesamt 9,1 Prozent mehr als 2016.

uh

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