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Kunsteisbahn in Schwarzsee geplant

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«Wir wollen den Tourismusort Schwarzsee mit guten Projekten erhalten, pflegen, die Qualität verbessern und mit neuen Infrastrukturen das Sommer- und Winterangebot erweitern», sagte Direktor Adolf Kaeser am Samstag an der Generalversammlung von Schwarzsee Tourismus. So informierte er die Versammlung, dass eine Arbeitsgruppe daran ist, auf dem Minigolf-Gelände beim Bad eine Kunsteisbahn zu planen. «Heute können wir leider im Winter nicht immer auf dem See eislaufen», begründete er das Projekt, das schon recht fortgeschritten sei. «Es geht momentan um die Varianten-Wahl, eine offene Eisbahn oder eine mit einem Dach, in der im Sommer auch Tennis gespielt werden könnte», fuhr er fort. «Die Finanzierung wäre zu schaffen.»

Eine Schaukäserei?

Weit weniger fortgeschritten ist die Idee der Bergkäse GmbH, gegenüber dem Gypsera-Areal eine Schaukäserei «Schwarzsee» zu erstellen. «Eine Arbeitsgruppe ist daran, mit den Landbesitzern zu verhandeln», sagte Kaeser zu diesem Projekt. Bereits auf guten Wegen sei hingegen der Kneippweg Schwarzsee. Ab Juni 2018 soll er begangen werden können. «Auf diesem Weg mit sieben Erlebnissen kann sich der Gast gut erholen», hielt Kaeser fest.

Präsident Linus Hayoz bezeichnete den Investitionsbedarf für eine sanfte Entwicklung des Sensebezirks in den nächsten 15 Jahren auf 100 Millionen Franken, wenn alle Projekte realisiert werden.

Die Eispaläste erhalten

An der Versammlung wurden Karl und Barbara Neuhaus für ihre Eispaläste mit viel Dank, Lob, Applaus und Geschenken nach 32 Jahren verabschiedet. «Die Eispaläste sind national und international bekannt. Sie sind ein Markenzeichen, das es zu erhalten gilt. Wir sind daran, Lösungen zu suchen», sagte Kaeser. Der Wunsch des Ehepaars Neuhaus ist es, dass die Eispaläste von Schwarzsee Tourismus weitergeführt werden.

Ein b-Moll

Als Sechser im Lotto bezeichnete der Tourismus-­Direktor den Campus Schwarzsee. Er und Linus Hayoz bedauerten aber, dass der Staatsrat nicht auf eine Offerte von Schwarzsee Tourismus eingegangen sei, das Freizeit- und Sportzentrum beim Campus als Übergangslösung zu bewirtschaften. «So werden dort 150 Betten nicht genutzt, obwohl die Nachfrage von Vereinen, Organisationen und Familien gross ist.»

Um weiterhin Kurtaxen einkassieren zu können, hat sich Tourismus Düdingen Schwarzsee Tourismus angeschlossen und einen Leistungsvertrag unterzeichnet. So übernimmt Schwarzsee Tourismus administrative Aufgaben, wird aber auch Werbung für die Düdinger Attraktionen machen. Laut Kaeser wird Düdingen auch eine Unterseite der neuen Website schwarzsee.ch erhalten, in der letztes Jahr viel Geld investiert wurde. «Wir werden sie weiter ausbauen», sagte Kaeser und gab auch zu verstehen, dass die Sozialen Medien für die Werbung immer wichtiger werden.

Kaeser informierte ebenso über die vielen neuen Events, darunter ein Beach-Volleyball-Turnier und eine Wolfsnacht auf der Kaiseregg, an der Grossratspräsident Bruno Boschung den Mutigen ein Diplom überreichen wird. «Ich werde in einen Wolfspelz schlüpfen, in der Hoffnung, dass keine Jäger in der Nähe sind», meinte Boschung. Der Tourismus-Direktor freute sich auch über Ausbau- und Renovationsprojekte wie jene des Berghauses Riggisalp oder des Hotels Bad. Bereits ausgebaut ist die Hostellerie Schwarzsee. So konnte die Versammlung bereits die neuen Seminarräumlichkeiten und den Panorama-Saal bewundern.

Wahlen

Neu in den Vorstand gewählt wurden Rechtsanwalt Armin Haymoz als Präsident von Düdingen Tourismus sowie Gemeinderat Bruno Zbinden als Vertreter von Plaffeien, dies als Nachfolger von Anne-Marie Vonlanthen und Andy Zahnd. Der Präsident und die restlichen Vorstandsmitglieder wurden mit Applaus für drei Jahre wiedergewählt.

Schwarzsee

Viel Lob, aber auch Kritik

Viel Lob erhielten die Verantwortlichen von Bruno Boschung und Staatsrat Olivier Curty. Dieser versicherte, dass der Kanton die Tourismus-Infrastrukturen weiterhin unterstützen werde – aber gezielt. Kritik wurde aus der Versammlungsmitte laut. So bemängelte ein Hausbesitzer im Camping Seeweid, dass der Bach seit 20 Jahren nicht mehr saniert worden sei. Er regte sich über den vielen Morast auf. Laut Linus Hayoz sind es die Naturschutzorganisationen, die eine Kiesentnahme verhindern. Und Bruno Zbinden versprach, dass die Gemeinde Toiletten-Häuschen am Häxeweg anbringe.

az

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