Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Landwehrland» mit 600 Mitwirkenden

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Landwehrland» mit 600 Mitwirkenden

Zum 200-jährigen Bestehen der Landwehr ein musikalisches Schauspiel

Der erste Mensch auf Erden sei ein Landwehrler gewesen. Das jedenfalls wird in der Musikfabel «Landwehrland» behauptet, die am Mittwoch, dem 23. Juni in der Eishalle St. Leonhard in Freiburg uraufgeführt wird. Fünf Vorstellungen und fünf Volksfeste sollen stattfinden.

Von IRMGARD LEHMANN

Die Aufführung der Musikfabel «Landwehrland» in der Eishalle St. Leonhard soll etwas Grossartiges werden. Angesichts des Grossaufmarsches mit rund 600 Mitwirkenden am Musical und angesichts der 28-köpfigen Präsenz an der Medienorientierung vom Mittwoch (14 Mitglieder des Organisationskomitees und 14 Musikanten) ist dies mehr als nur wahrscheinlich.

10 000 Personen erwartet

Die drei anwesenden Medienvertreter jedenfalls wurden ausführlich informiert über den märchenhaft anmutenden Inhalt des Musicals, über die 400-Seiten-Partitur, über das Budget, von dem man lieber nichts preisgibt und über die Zuversicht, dass fünf Mal 2000 Personen den Weg ins Stadion St. Leonhard in Freiburg finden werden.

Eine lange Reise in ein kurioses Land, das ist «Landwehrland». Zusammen mit den Musikerinnen und Musikern der Landwehr bereiten über 600 Mitwirkende – Schauspieler, Solisten und Choristen – die Reise vor.

Die Musik stammt vom 25-jährigen waadtländischen Berufsmusiker, Pianisten, Schlagzeuger und Komponisten Thierry Besançon, das Libretto vom 57-jährigen Schauspieler Eörs Kisfaludy, der 1954 mit seiner Familie ins Exil reiste und seit 30 Jahren im Waadtland lebt. Für die Inszenierung zeichnet ebenfalls ein Waadtländer, Michel Grobéty aus Lausanne, verantwortlich.

Seit Anbeginn der Menschheit
mit dabei …

Die Musikfabel hat zwei Akte und dauert zwei Stunden. Einerseits werden historische Szenen – von der Schöpfung der Welt bis zur Geburtsstunde der Landwehr im Jahre 1804 – präsentiert. Andererseits wird der Betrachter in ein Land der Visionen und Träume entführt.

In allen zehn Szenen hat dabei der Landwehrologe (Schauspieler Benjamin Knobil) die Fäden in der Hand. Er ist es, der klar macht, dass die Landwehr, das offizielle Musikkorps von Stadt und Kanton, an allen historischen Ereignissen dieser Welt zugegen war: Adam, der erste Mensch, war ein Landwehrler, Kolumbus war einer, Kleopatra eine …

Im Werk wird bestimmt auch daran erinnert, dass der ehemalige Dirigent Jean Ballissat einst an der chinesischen Mauer persönliche Zeichen hinterlassen hat. Doch das Ganze endet in einer Katastrophe. Anzüglicher Witz und Zwietracht beherrschen das Feld. Erst der zweite Akt will es friedlicher und wendet sich der Poesie zu.

Lauter Ohrwürmer

Ob der Musik des jungen Komponisten Besançon gerät Philippe Bach, der junge Dirigent der Landwehr, ins Schwärmen. «Es ist das erste Mal, das ich ein Werk mit 400 Seiten dirigiere», meint er schmunzelnd. Mahlers zweite Sinfonie umfasse nur gerade 200 Seiten.

Das Werk sei ein Potpourri im Stile der Musik Rossinis, Offenbachs und Verdis – angereichert mit zeitgenössischen Klängen. 110 Minuten stimmungsvolle Musik, die bisweilen auch ganz launig daherkommen kann und von jedermann verstanden werden soll.

«Ich bin sicher, dass die Leute singend nach Hause zurückkehren», meint der 30-jährige Berufsmusiker.
Ein Volksfest im Festdorf

Vor den Toren der Eishalle St. Leonhard baut die Landwehr ein «Dorf» auf, damit das Volksfest bis in die frühen Morgenstunden stattfinden kann. «Es soll das Fest der Gäste sein und nicht etwa dasjenige der Landwehr», betont André Liaudat, Präsident der Landwehr, anlässlich der Medienorientierung. Zwei Stunden vor jeder Aufführung können sich die Gäste ins «Universum des Landwehrlandes» begeben und sich verführen lassen mit Produkten aus dem Freiburgerland. Laut Alain Broillet, Vizepräsident der Landwehr, sind rund 200 Freiwillige im Einsatz.

Cäcilienverein Schmitten dabei

Die Uraufführung des musikalischen Schauspiels findet am Mittwoch, dem 23. Juni, um (20 Uhr) statt. Vier weitere Vorführungen folgen.

Rund 300 Choristen machen mit, darunter auch der Cäcilienverein Schmitten. Mit von der Partie sind ebenfalls eine Tanz- und Balletschule, der Turnverein Freiburg und das Kontingent der Freiburger Grenadiere. Wie Jean-Luc Nordmann, Präsident des Organisationskomitees, sagt, sind 3000 Plätze bereits verkauft. (Aufführungen vom Freitag, 25. Juni, und Samstag, 26. Juni, ausverkauft.) il

Eintrittskarten für die Vorstellungen – alle finden statt um 20 Uhr – vom Mittwoch, 23. Juni, Freitag, 2. Juli, und Samstag, 3. Juli, sind bei Manor Freiburg, Bulle und Murten zu beziehen. 026/ 350 66 56

Mehr zum Thema