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Lario Kramer siegt sensationell auf dem Stoos

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Für Lario Kramer ist es der erste Kranzfestsieg der noch jungen Karriere. Dass er diesen gleich bei einem der Bergkranzfeste holt, die vom Renommee her über gewöhnlichen Kranzfesten einzuordnen sind, ist umso bemerkenswerter. Da zahlreiche Spitzenschwinger der Verbände Bern und Innerschweiz am Start waren, darf der Triumph des jungen Südwestschweizer Hoffnungsträgers als Sensation gewertet werden. Nicht weniger als 13 Eidgenossen gingen auf dem Stoos insgesamt an den Start.

Marcel Bieri, der 23-Jährige aus Edlibach bei Menzingen, stieg mit einem halben Punkt Vorsprung auf Kramer in den Schlussgang. Der Sieger des letztjährigen Zuger Kantonalfests konnte jedoch nach vier Minuten gegen Kramers Übersprung-Angriff nichts ausrichten. «Ich kann es noch gar nicht richtig realisieren. Natürlich habe ich nicht mit diesem Erfolg gerechnet. Der Kranz war das Ziel. Dass es nun gleich zum Kranzfestsieg gereicht hat, ist umso schöner», sagte der Seeländer nach dem Triumph ins Mikrofon von «Blick online». Es sei von Gang zu Gang besser gegangen. «Ich kam wie in einen Lauf hinein. Die Siege gegen die beiden Eidgenossen standen am Anfang dieses Laufs.»

In neuen Sphären

Lario Kramer weckt grosse Hoffnungen, dass der gebeutelte Südwestschweizer Verband in den nächsten Jahren lange nach Ernest Schlaefli, Hanspeter Pellet und Stefan Zbinden wieder einen erfolgreichen Schwinger stellen könnte. Kramers Notenblatt auf dem Stoos war ausgezeichnet. So bodigte er am Vormittag die Eidgenossen Alex Schuler und Mike Müllestein. Die einzige Niederlage musste er im 4. Gang gegen Reto Nötzli, einen weiteren Innerschweizer Eidgenossen, hinnehmen.

Auch wenn er sich mit diesem Erfolg in neue Sphären gehievt hat, kommt Kramers Erfolg nicht völlig aus dem Nichts. Obwohl er bis Mitte Mai noch in der Rekrutenschule war, deutete Kramer in dieser Saison schon mehrmals sein Potenzial an. Sowohl beim Neuenburger Kantonalen als auch bei den Regionalfesten in Ried und Payerne stand der Gemüsegärtner, der zurzeit auf dem heimischen Hof arbeitet und im Sommer eine Ausbildung zum Agro-Kaufmann beginnt, im Schlussgang.

Lario Kramer: Trotz RS in guter Frühform.

Auch Gapany stark

Durch den sensationellen Sieg Kramers ging aus Freiburger Sicht fast ein wenig unter, dass auch Benjamin Gapany eine hervorragende Leistung zeigte. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen – er verlor bloss gegen die Eidgenossen An­dreas Ulrich und Mike Mülle­stein – klassierte sich der Gre­yerzer aus Marsens auf Rang 3b und holte sich damit ebenfalls einen Kranz.

Hier geht’s zum SRF-Beitrag.

Als sie 2014 letztmals auf dem Stoos zu Gast waren, stellten die Berner mit Kilian Wenger und Christian Stucki die Ex-aequo-Festsieger. Diesmal ohne die aus verschiedenen Gründen fehlenden Wenger, Stucki, Matthias Sempach, Matthias Glarner und Florian Gnägi angetreten, drängten sich die Berner nicht in den Vordergrund. Sie zogen mit der für sie mageren Zahl von vier Kränzen ab.

Remo Käser blieb abermals weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Der hoch gehandelte 21-jährige Königssohn gewann auf dem Stoos nur einen der ersten vier Gänge, bevor er wegen einer Verletzung aufgab.

sda/fm

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