Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Lassalle-Haus: Zentrum für Spiritualität und Dialog

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Lassalle-Haus Bad Schönbrunn vermittelt in einer leistungsorientierten Welt spirituelle Wege und fördert den interreligiösen Dialog. Eine Ausrichtung, die dem Haus mitunter auch die Kritik einbringt, sich am Rande des Katholizismus zu bewegen. Dazu Christian Rutishauser, Direktor des Hauses: «Bei uns wird ein weltoffener Katholizismus gelebt, der in der Erfahrung begründet ist.»

Ohne moralischen Zeigefinger

Viele Menschen, die nicht mehr in die Kirche gehen oder «von der Kirche verletzt sind», wie er sagt, finden den Weg nach Bad Schönbrunn. «Wir holen die Person ab, wo sie steht, und gehen ohne den moralischen Zeigefinger weiter.»

Das Haus bietet neben den Dialogangeboten auch viele christliche Kurse an. «Wenn ich gut verwurzelt bin, dann kann ich ohne Angst Atheisten, Buddhisten, Juden und Moslems begegnen. Schliesslich leben wir in einer multikulturellen Gesellschaft.» In den vergangenen Jahren hat sich das Lassalle-Haus zu einer führenden Institution im Bereich interreligiöser Dialog entwickelt.

Vom Kurhaus zum Zentrum der Jesuiten

Bad Schönbrunn liegt oberhalb der Stadt Zug. Seit 1858 genoss es europaweit einen erstklassigen Ruf als Kurhaus. Nach dem Ers- ten Weltkrieg konnte sich diese Form von Tourismus nicht mehr behaupten. So hat der Jesuitenorden das leer stehende Areal im Jahre 1929 von der Ärztefamilie Hegglin erworben. 1968/ 1970 baute der Zürcher Architekt André Studer das neue Bildungshaus nach der sogenannt «harmonikalen Bauweise».

Der Name Lassalle

1993 erhielt das Bildungshaus unter der Leitung von P. Niklaus Brantschen einen neuen Namen. Der Jesuit Hugo Enomiya Lassalle (1898- 1990), ursprünglich aus hugenottischer Familie, wirkte jahrzehntelang in Japan. Er setzte sich seit seinem Überleben der Atombombe in Hiroshima weltweit für Frieden ein und baute als Zen-Lehrer eine Brücke zwischen buddhistischer und christlicher Spiritualität. Diesem weltoffenen und in der Spiritualität geerdeten Geist fühlt sich das Lassalle-Haus verpflichtet. il

Lassalle-Haus Bad Schönbrunn: 6313 Edlibach; Tel. 041 757 14 14, www.lassalle-haus.org, info@lassalle-haus.org

Mehr zum Thema