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Lernen in der Kiesgrube

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Neue Bildungsstätte in Ménières

Autor: Von FADRINA HOFMANN

Beat Haller ist Leiter für Natur und Umwelt beim Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie. Momentan ist er mit einem Team damit beschäftigt, rund 20 Ateliers in der Kiesgrube Bersier SA in Ménières aufzubauen. Am Freitag, dem 7. September, findet die Eröffnung der neuen Lernwerkstätte unter freiem Himmel statt.

Ideale Naturlehrpfade

Die Ateliers in der Kiesgrube sind alle gleich aufgebaut. Auf einem laminierten A4-Blatt stehen die Informationen zu Natur, Geologie und Umwelt. Bei jedem Posten steht Werkzeug bereit, das zum interaktiven Lernen verwendet werden kann. So haben die Schüler beispielsweise die Möglichkeit, mit Schaufel und Spritzkanne die Erosion zu simulieren. Den Lehrern werden Lehrmittel zur Verfügung gestellt, die sie mit den Schülern erarbeiten können.Die blauflüglige Sandschrecke oder die Kreuzkröte lebten ursprünglich den Wasserläufen entlang. «Heute gibt es solche natürlichen Flussstandorte nicht mehr, und diese Tiere siedeln sich in den Kiesgruben an», erklärt Beat Haller. Dasselbe gelte für verschiedene Pflanzen. Daher seien Kiesgruben ideale Naturlehrpfade.

Eine «welsche Werkstätte»

Die Lernwerkstätte in der Kiesgrube Ménières orientiert sich am Konzept der ersten Lernwerkstätte in Rubigen im Kanton Bern. «Wir haben die Ateliers jedoch auf die welsche Mentalität und auf die Kiesgrube angepasst», so Beat Haller.Die Idee, einen Bildungsstandort in Ménières zu schaffen, entstand im Zusammenhang mit dem Firmenjubiläum der Kiesgrube Bersier SA. Das 65-jährige Bestehen sollte gemäss Medienmitteilung mit einer nachhaltigen Wirkung gefeiert werden.Ein Jahr nach der Planungsphase ist der Aufbau der Ateliers vollendet. Verschiedene Schulklassen aus der Region haben geholfen, Trockenmauern und Wege zu erstellen oder das Gelände zu bepflanzen.

Bald eine Stiftung

Der Lernstandort soll künftig im Rahmen des offiziellen Lehrprogrammes von Primar- und Sekundarschule besucht werden. Vor drei Monaten haben die Initianten des Projekts die Lehrpersonen der freiburgischen Broye dazu eingeladen, den Standort und das neue Angebot kennenzulernen. «Auf diese Weise haben wir das Interesse geweckt und somit bereits viele Anmeldungen verbuchen können», freut sich Beat Haller.Hauptziel der Werkstätte ist seiner Meinung nach, die Kinder und Jugendlichen für seltene Natur-Standorte zu sensibilisieren und ihnen gleichzeitig die Zusammenhänge des Kiesabbaus nahezubringen.Bersier SA ist der Grundeigentümer und Hauptsponsor des Pro-jekts. Involviert sind ausserdem die Kantonsbehörden für Naturschutz und für die schulische Weiterbil-dung. Nun hat die Firma Bersier SA beschlossen, für das Betreiben der Bildungsstätte in der Kiesgrube von Ménières eine Stiftung zu gründen.

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