Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Letzte Versammlung vor der Fusion

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 Der Syndic von Bas-Vully, Pierre-André Burnier, liess am Schluss der Gemeindeversammlung den Blick durch die Mehrzweckhalle in Nant schweifen und meinte, dass mit 44 Anwesenden vergleichsweise wenig Stimmbürgerinnen und Stimmbürger anwesend seien. Dies sei damit zu erklären, dass die Gemeindeversammlung von Bas-Vully nur über die Rechnung und die Wahl von Vize-Syndic Vincent Guggisberg zum Präsidenten der Einbürgerungskommission entscheiden musste.«Vielleicht haben wir aber an einem für unsere Gemeinde historischen Anlass teilgenommen», sagte Burnier. Es sei ziemlich wahrscheinlich, dass es die letzte Gemeindeversammlung von Bas-Vully gewesen sei.

Für den Herbst seien neben dem Budget keine anderen Geschäfte in Sicht. Und im Januar 2016 finde dann bereits die erste gemeinsame Versammlung der fusionierten Gemeinden Bas- und Haut-Vully statt. Ohne weitere Traktanden werde das Budget dann zusammengefasst an der ersten Versammlung der neuen Gemeinde Mont-Vully präsentiert, so Burnier.

 Sorgen wegen Bellechasse

Die Versammlung genehmigte am Dienstagabend beide Geschäfte einstimmig. Die Rechnung schliesst bei einem Aufwand von rund sieben Millionen Franken mit einem Minus von 161 400 Franken. Budgetiert war sogar ein Minus von 180 000 Franken.

 Obwohl die Rechnung unbestritten war, gaben die Finanzen trotzdem zu reden. Und zwar in Form der offenen Rechnungen der Strafanstalten Bellechasse. Diese weigern sich, Abwasser-Anschlussgebühren in der Höhe von 240 000 Franken zu bezahlen. Der Fall ist im Moment vor dem Kantonsgericht hängig (die FN berichteten). Ebenfalls strittig ist die 2014 eingeführte Grundgebühr, die jeder Haushalt in Bas-Vully zahlen muss. Auch diese Rechnung wurde von der Strafanstalt angefochten. Dabei geht es um jährlich 55 000 Franken. «Bis heute sind so rund 350 000 Franken zusammengekommen, die uns fehlen», sagte Burnier zur Versammlung. tk

Mehr zum Thema