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Liebherr Maschinen AG wird Ende Jahr befristet Kurzarbeit einführen

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Autor: Linda Bourget/La Liberté

«Ein bedeutsamer Rückgang der Bestellungseingänge hat uns dazu veranlasst, Massnahmen zu ergreifen.» Dies hat Marius Reidy, Direktor der Produktionsstandortes Bulle des Baumaschinenkonzerns Liebherr, am Dienstag gesagt. Die Bauwirtschaft bekommt die konjunkturelle Baisse zu spüren und Liebherr ist davon stark betroffen.

Keine Entlassungen

Wie Marius Reidy sagte, wird als Konsequenz für 450 der insgesamt 660 Mitarbeitenden in der Woche vom 15. bis 19. Dezember Kurzarbeit eingeführt. Die letzte Woche des Jahres ist in der Firma sowieso arbeitsfrei. Für 150 Personen gilt die Kurzarbeit bereits in der Woche vom 8. bis 12. Dezember. Nicht betroffen sind die Mitarbeitenden in der Entwicklungsabteilung.

«Wir übernehmen die Löhne der ersten beiden Tage des Arbeitsunterbruchs, die als Karenztage gelten», sagt Direktor Reidy weiter. Anschliessend zahlt die Arbeitslosenkasse 80 Prozent des Lohns. Die Firma gibt zehn weitere Prozent, so dass die Mitarbeitenden während der Kurzarbeit auf 90 Prozent kommen.

«Im Moment reichen diese Massnahmen aus, um dem Arbeitsrückgang zu begegnen», sagte Reidy weiter. Kündigungen seien jedenfalls nicht geplant. Auch die bereits früher angekündigten Ausbauprojekte würden nicht eingefroren.

Vorbereitung auf die Rezession

Liebherr ist bei Weitem nicht das einzige Unternehmen, das vom Exporteinbruch betroffen ist. «Die Bestellungseingänge stagnieren in den meisten Unternehmen», sagt Charles Phillot, Präsident der Freiburger Handelskammer. «Die Geschäfte halten sich noch gut, aber angesichts des unsicheren Klimas, das im Moment herrscht, machen sich unsere Mitglieder Sorgen für das kommende Jahr», sagt Phillot, Direktor des Maschinenherstellers Frewitt.

«Wir bereiten uns auf eine Rezessionsphase vor, denn es ist sicher, dass wir dieser nicht entkommen werden», gibt Maurice Pasquier, CEO der PQH Holding in Frei-burg, zu bedenken.

bearbeitet von wb

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