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Lücke bei Deutschfreiburger Psychiatrie-Angebot

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Im März 2020 soll in Villars-sur-Glâne ein psychia­trisches Zentrum für deutschsprachige Patienten eingeweiht werden. Es werden 20  Betten von Marsens dorthin verlegt, dazu kommen zehn zusätzliche Betten und zehn Reserve-Betten. Das neue stationäre Angebot wird die Tagesklinik ergänzen.

Doch damit ist das Angebot für die Deutschsprachigen nicht komplett, haben die Grossrätin Bernadette Mäder-Brülhart (CSP, Schmitten) und der bisherige Grossrat Markus Bapst (CVP, Düdingen) erkannt. In einem Postulat hatten sie gefordert, dass die Versorgung auch für deutschsprachige Jugendliche gewährleistet ist. Das psychiatrische Zentrum Villars-sur-Glâne richte sich nämlich an Erwachsene.

Die Forderung fand gestern im Grossen Rat Gehör: Er genehmigte das Postulat mit 93  gegen null Stimmen. Auch der Staatsrat hatte empfohlen, es für erheblich zu erklären.

«Es fehlen ein Angebot für Jugendliche im Ambulatorium, Tagesplätze bis zum Ende der obligatorischen Schule und vor allem ein stationäres Angebot», sagte Mäder. «Diese Lücke gilt es zu schliessen.»

Gefährdete Deutschfreiburger Jugendliche kommen heute noch in das Spital Marsens, wo sie sich nicht in ihrer Muttersprache ausdrücken könnten, so die Grossrätin. Sie verlange nicht, dass jedes Angebot im Kanton auch auf Deutsch vorhanden sein müsse. Es brauche aber eine Lösung, mit der Deutschfreiburger Jugendliche beispielsweise nach Bern gehen können. «Ausserkantonale Kliniken warten nicht auf Deutschfreiburger. Eine Vereinbarung zwischen den Kantonen ist nötig», forderte sie.

Ein Bericht könne aufzeigen, ob eine solche Vereinbarung möglich ist, meinte Markus Zosso (SVP, Schmitten). «Was für französischsprachige Patienten normal ist, muss auch für Deutschsprachige möglich sein», ergänzte Nicolas Bürgisser (FDP, Giffers).

Staatsrätin Demierre sagte, dass für Deutschsprachige drei ausserkantonale Kliniken auf der Spitalliste figurieren. Für diese habe der Kanton 2018 26  Kostengarantien gesprochen.

uh

 

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