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«Man muss um jedes Kind kämpfen»

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Kinder und Jugendliche haben die Qual der Wahl, was ihre Freizeitgestaltung angeht: Basketball, Pfadfinder, Zirkusschule, Tanzen, Reiten … «Die Konkurrenz ist riesig. Kinder können inzwischen alles machen, die Möglichkeiten sind schier unendlich», bemerkt Markus Zollet, Präsident des Musikverbandes Sense. «Im Sensebezirk sieht die Situation bezüglich Musikernachwuchs momentan jedoch gut aus», sagt Michel Stempfel, Präsident der Musikkommission des Verbandes. «Man muss allerdings um jedes Kind kämpfen.» Zollet bestätigt: «Wir können zufrieden sein, dürfen uns aber nicht zurücklehnen.»

Ein Lager für Jungmusiker

Wie bieten Musikgesellschaften Kindern und Jugendlichen eine Alternative zu Handy, Computer und anderen Vereinen? «Man muss sich kreativ betätigen», so Zollet. Das bedeute: in den Schulen vorbeigehen, Kinderkonzerte organisieren, Instrumente vorstellen und Jungmusikern den Einstieg in die Musikgesellschaften erleichtern. Ein weiterer wichtiger Punkt seien die Jugendmusiklager; das letzte hat am 21. und 22. Mai in Wünnewil stattgefunden. «Die Lager erfreuen sich immer wieder einer relativ grossen Nachfrage. Rund 70 Kinder waren dieses Jahr dabei. Das entspricht ungefähr dem Durchschnitt der letzten Jahre», erklärt Stempfel. Am Samstag hatten die Kinder und Jugendlichen Gesamtprobe, am Sonntag waren die Registerproben an der Reihe.

Angepasstes Repertoire

«Es ist eine Kunst, den Mix zwischen Ansprüchen und der Realität zu finden», erklärt Zollet. Man müsse immer wieder das Niveau anpassen und herausfinden, wo die Herausforderungen für die jungen Musikantinnen und Musikanten liegen. Auch Stempfel sagt: «Die Schwierigkeit ist, die Kinder nicht zu überfordern. Die Niveau-Unterschiede in der Gruppe lassen sich hingegen gut mit der Verteilung der Stimmen ausgleichen.» Musik an sich sei faszinierend, das sei ihr grosser Pluspunkt, betont Zollet. Trotzdem müsse man «Sound für die Jungen» machen, so Stempfel. Um die Jungmusikanten anzusprechen, habe man deshalb für das Lager Filmmusik und moderne Stücke ausgewählt. Für die Jungen sei aber auch das Gesellige im Lager von grosser Wichtigkeit: das Spielen, das Zusammensein und der Austausch. Schliesslich sei das Ziel des Lagers «die Freude am Musizieren mit anderen Kindern und der Austausch mit Musikern aus dem ganzen Bezirk».

Die Bilanz sieht positiv aus: «Das U15-Lager war sehr spannend. Ich war überrascht, wie fleissig die Kinder und Jugendlichen waren», sagt Zollet. Auch Stempfel erklärt begeistert: «Von den Jungen kommt viel zurück. Das ist ein guter Lohn für die ganze Arbeit.» Die jungen Musikerinnen und Musiker werden ebenfalls bald für ihre Mühe belohnt: Am Jugendmusiktreffen diesen Samstag in Plasselb präsentieren sie die vier Stücke, die sie während des Lagers geübt haben (siehe Kasten).

Vorschau

Jugendmusiktreffen in Plasselb

Zehn Gruppen zählt das diesjährige Jugendmusiktreffen, das morgen in Plasselb stattfindet: die Jugendmusik Harztopfgiisse aus Giffers, Tentlingen und Plasselb sowie die Jugendmusik BPRS aus Brünisried, Plaffeien, Rechthalten und St. Silvester, ausserdem die Jugendmusiken aus Bösingen, St.Antoni, Schmitten, Düdingen, Wünnewil-Flamatt, Gurmels, Alterswil und Tafers. Am Ende werden die rund 70 Teilnehmenden des U15-Lagers des Musikverbandes Sense in einem Abschlusskonzert ihre vier einstudierten Stücke präsentieren.mes

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