Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Marie-Therese Fasel-Schmutz, Brünisried

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Marie-Therese Fasel-Schmutz wurde am 25. Dezember 1937 als zweites von fünf Kindern der Familie Karolina und Ferdinand Schmutz-Bapst in Lanthen bei Schmitten geboren. Ihre Schulzeit verbrachte sie in Schmitten. Danach folgte ein Jahr bei einer Grossfamilie in einer Käserei im Welschland, wo sie den Haushalt führte und die französische Sprache lernte. Bei der Metzgerei Baeriswyl in Freiburg fand sie eine Stelle als Fleischverkäuferin. Dort lernte sie auch ihren zukünftigen Ehemann Hans Fasel kennen. 1962 heiratete sie ihn und schenkte drei Töchtern – Brigitte, Franziska und Karin – das Leben. Im selben Jahr übernahm sie mit ihrem Mann das Res­taurant Zollhaus, welches sie 30 Jahre lang führten. Es waren strenge und arbeitsreiche Jahre. Obwohl sie keine begeisterte Wirtin war, verzichtete sie auf vieles und gab sich ganz dem Betrieb hin. So war an ein normales Familienleben nicht zu denken. Sie erlebte vieles in diesen 30 Jahren und erzählte immer wieder gerne Anekdoten von anno dazumal. 1992 zog die Familie auf den Berg in Oberschrot, wo ihr Ehemann ein Eigenheim für sie und die Kinder erbaute. Dort war Marie-Therese Fasel in der Nähe der fünf Enkel, die sie auch regelmässig hütete. Im Nordic Walking fand sie ihr Hob­by, welches sie bis zu ihrer letzten Lebenswoche regelmässig zwei oder drei Mal pro Woche ausübte. Der Dienstag war ihr heilig, da war «Stäckle» mit Anne-Marie und Nelly angesagt. Und jeweils am Sonntagabend wurde im Wohnzimmer eine Stunde geturnt. Marie-Therese war sehr diszipliniert. Nachdem ihre älteste Tochter Brigitte das Restaurant Zollhaus 2008 übernommen hatte, machte sie die Wäsche für die Familie und den Betrieb, und zwar mit Leib und Seele. Alles war immer perfekt gebügelt. Ihr Programm war während der Woche immer gut durchgeplant und organisiert, nichts konnte man daran ändern. Sie war auch oft Gast in ihrem ehemaligen Restaurant und hat auch gerne geholfen, wenn Not am Mann war. Viel Kraft fand sie in den täglichen Gebeten und den sonntäglichen Kirchenbesuchen, so auch 2011, als ihr Mann verstarb. Sie schaute vorwärts und suchte immer und überall Arbeit, um sich zu beschäftigen. Wenn ihr Programm es erlaubte, machte sie gerne Tagesausflüge mit ihrer jüngsten Tochter Karin. Viele Bergbahnen in der ganzen Schweiz sind sie hochgefahren und waren letztes Jahr sogar in Kitzbühel in Österreich. Am frühen Sonntagmorgen des 3. März 2019 erlitt Marie-Therese Fasel eine Hirnblutung und durfte dann in der Nacht auf Montag, gestärkt durch den christlichen Glauben, für immer einschlafen.

Eing.

Zum Gedenken

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema