Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Marly steuert auf drittes Schulzentrum hin

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Marly steuert auf drittes Schulzentrum hin

Generalrat verschiebt zahlreiche Investitionen

Nach der Ablehnung einer Steuererhöhung hat der Generalrat Marly auch einige Investitionen bachab geschickt. Genehmigt wurde hingegen ein Kredit für die Planung und den Architekturwettbewerb zu einem dritten Schulzentrum.

Autor: Von CHRISTIAN SCHMUTZ

Der Gemeinderat von Marly hat seinem Generalrat am Mittwoch ein Brutto-Investitionsbudget von 3,8 Mio. Franken vorgelegt. Ammann Jean-Pierre Helbling hatte im Vorfeld im FN-Interview erklärt, dies seien nur die unbedingt notwendigen Investitionen. Davon sind 860 000 Franken entweder schon früher genehmigt worden oder an den Kanton gebunden. Vom Rest hat der Gemeinderat 18 000 Franken selbst zurückgezogen, und der Generalrat hat vier Kreditanträge mit total 430 000 Franken zurückgewiesen oder verschoben.Warten muss der Anschluss des alten Gemeindebüros an der Chevalierstrasse 7 an die Zentralheizung des Schuhauses in Marly-Cité. 180000 Franken seien zu teuer und die Botschaft des Gemeinderats unpräzis und unvollständig. Jacques Kuenlins (CVP) Antrag auf Verschiebung wurde klar angenommen.

Diskussionen um ein Trottoir

Der Bau von Trottoirs entlang der oberen Grangette- und der Château-d’Eau-Strasse sowie eines Kreisels erhitzte die Gemüter. Hier lehnte der Generalrat den vom Gemeinderat vorgeschlagenen Rückzug der Vorlage ab, um sie dann nach 45 Minuten Diskussion selbst zu verschieben. Zusammen mit früher genehmigten 180 000 Franken solle ein bezahlbares Ganzes vorgelegt werden, welches die Sicherheit der Fussgänger prioritär behandle. «Bei dieser Vorlage hat die Glaubwürdigkeit des Gemeinderats gelitten», sagte Robert Girardin (SP).Warten muss auch der Tennisclub Marly, der 80000 Franken für die Erneuerung seiner über 30-jährigen Installationen und Garderoben erhalten sollte. Auch hier wurde die unpräzise Botschaft kritisiert.

250 000 Franken für Schule

Gemäss Gemeinderat Bernard Aebischer wird Marly bis zum Jahr 2020 rund 9000 Einwohner haben. 681 Schüler werden erwartet (heute 555). Zusammen mit dem kantonal geplanten zweiten Kindergartenjahr brauche es acht zusätzliche Klassen (heute 30). «Der Gemeinderat hat sich nach eingehender Prüfung gegen eine Vergrösserung eines bestehenden Schulzentrums und für ein neues, drittes Zentrum entschieden», sagte Aebischer. Dieses dürfte rund sechs Mio. Franken kosten und in Richtung Bürglen unterhalb der Château-d’Eau-Strasse zu stehen kommen. Eine genaue Studie soll nun die Idee prüfen. Dann soll der obligatorische Architekturwettbewerb für Schulbauten durchgeführt werden.Mit 32 zu 9 Stimmen wurde der 250000-Franken-Kredit angenommen. Daniel Monney (SP), Präsident der Finanzkommission, hatte sich zwar gegen den Architekturwettbewerb ausgesprochen, und auch für Markus Raetzo (Marly-Voix), Roland Clément (CVP) und Sergio Mantelli (FDP) ging alles zu schnell. Für Pascal Bongard (CVP) und Olivier Le Cam (SP) war aber klar, dass nicht nur die Finanzen zu Lebensqualität in einer Gemeinde beitragen (vgl. FN vom 9.12.), sondern auch die Qualität der Schulen.

Ärgera-Verbauungen gehen weiter

Weiter genehmigt der Generalrat:l52000 Franken für ein Trottoir am Anfang des Chemin des Epinettes, von dem vor allem Behinderte profitieren sollen.l25000 Franken für kleinere Verkehrsberuhigungen in der Gemeinde.l400000 Franken im 2007 und 542000 Franken im 2008 sind für sichere Ärgeraufer unterhalb der Kantonsstrasse in Richtung Bulle vorgesehen. Zwei Drittel davon werden von Kanton und Bund subventioniert.l250000 Franken für eine neue Wasserleitung unter dem Chemin du Publiet, 500000 Franken für eine neue Wasserfassung an gleicher Stelle und 60000 Franken für den Ersatz eines alten Wasserkollektors oberhalb der Bürglenstrasse.lFür 150000 Franken sollen die Wasserfassungen im Claruz gesichert und für 20000 Franken ein Hydrant bei der Industriezone «Sous la Crausa» erstellt werden.l300000 Franken für einen neuen Zivilschutz-Kommandoposten unterhalb des Gemeindebüros. Die Kosten werden vom Bund übernommen.l100000 Franken für fünf Musikzimmer im zweiten Stock des alten Gemeindehauses.lFür 200000 Franken wird in der Gemeindeverwaltung ein Lift eingerichtet, für 50000 Franken wird der grosse Saal in Marly-Cité für Lottos und Beamer-Vorträge umgerüstet.l100000 Franken für den Ersatz der Beleuchtungsmasten auf dem Hauptterrain des FC Marly.

Mehr zum Thema