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Mauro Jörg: «Ich wollte doch nicht gleich wieder davonrennen»

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Mauro Jörg hat seinen Vertrag bei Gottéron um zwei Jahre verlängert. Der Stürmer wurde zwar auch von anderen Teams umworben, hat aber nicht vergessen, wer ihm letztes Jahr eine Chance gab, als er sich in einer sehr schwierigen Situation befand.

Erst 13 Monate ist es her, da war Mauro Jörg auf dem Transfermarkt alles andere als begehrt. Nach einer schwierigen Saison in Lugano mit nur vier Punkten aus 39 Spielen wechselte er 2020 zu Lausanne. Bei den chaotischen Waadtländern herrschte allerdings ein Überangebot an Stürmern, sodass er letztlich gar nie für den LHC zum Einsatz kam. Im Oktober des vergangenen Jahres wechselte er deshalb im Tausch gegen Noah Schneeberger, der seinerseits in Freiburg nicht mehr erwünscht und auf dem Transfermarkt entsprechend unbegehrt war, zu Gottéron.

Traumwerte in dieser Saison

Seither hat sich einiges getan. Jörg entwickelte sich bereits letzte Saison Schritt für Schritt zu einem wichtigen Teil der Mannschaft. In die aktuelle Spielzeit startete der schnelle und kräftige Boxplay-Spezialist gar fulminant, zeitweise war er sogar nah am Topskorer-Shirt. Nach 24 Partien steht der 31-jährige Bündner bei 5 Toren, 11 Assists und einer Plus-9-Bilanz. «Er ist für die Mannschaft immer wichtiger geworden. Die Basis dafür ist sein toller Job in der Defensive, entsprechend wertvoll ist er auch in Unterzahl», sagt Trainer und Sportchef Christian Dubé. «Für mich war deshalb immer klar, dass ich ihn behalten will. Zunächst war aber nicht sicher, ob das vom Budget her drinliegt. Ich bin froh, haben wir nun eine Lösung gefunden.»

«Es war kein schwieriger Entscheid»

Denn natürlich weckte Jörg mit seinen Leistungen auch das Interesse anderer Clubs. Er hatte Angebote verschiedener Teams auf dem Tisch. Wie konnte ihn Dubé davon überzeugen zu bleiben? «Das war gar nicht nötig, er wollte ohnehin bleiben. Er hat nicht vergessen, wer ihn letztes Jahr holte, als er in Lausanne nicht spielte.»

Mauro Jörg bestätigt das. «Ich wollte doch nicht gleich wieder davonrennen. Ich weiss, was ich hier in Freiburg habe, spüre das Vertrauen des Trainers und des Clubs, dadurch kann ich wieder Leistung zeigen. Ich habe auch die andere Seite gesehen, wie es ist, wenn das Vertrauen nicht da ist und es nicht läuft – umso mehr schätzt man dann, wenn es wieder passt.» Lange habe er deshalb nicht überlegen müssen. «Es war kein schwieriger Entscheid. Mir gefällt es auf und neben dem Eis sehr gut in Freiburg, wir haben eine coole und ambitionierte Mannschaft. Und dann noch in diesem wunderbaren Stadion vor so vielen Zuschauern mit dieser coolen Fankultur zu spielen, ist top.»

Jörg, der 2010 von den New Jersey Devils gedraftet worden war, aber nie in Nordamerika spielte, wurde in Chur ausgebildet und trug bereits das Trikot des HC Lugano, des HC Davos und der Rapperswil-Jona Lakers. Sein neuer Vertrag mit Gottéron läuft bis zum Ende der Spielzeit 2024. Seine persönlichen Ziele bis dahin? «Ich will meine derzeitige Rolle behalten. Unsere Linie spielt oft gegen die Toplinien der Gegner, und im Boxplay erhalte ich viel Eiszeit – genau so kann es von mir aus weitergehen.»
 

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