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Mehr als nur zwei Punkte

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Eine Heimpartie gegen das biedere Massagno gehört nicht wirklich zu den Affichen, die zu begeistern vermögen. Dementsprechend spärlich waren die Tribünen im St. Leonhard besetzt, zumal die Abendspiele unter der Woche bei den Basketball-Anhängern ohnehin weiter um Akzeptanz ringen. Auch das lockere Aufwärmen der klar zu favorisierenden Freiburger liess erahnen, dass ihre Herangehensweise nicht mit jener für eine Spitzenpartie zu vergleichen war. Dass so etwas auch schon mal ins Auge gehen kann, hat die Geschichte bekanntlich zur Genüge gelehrt. Dabei galt es für Olympic gestern, eine böse Überraschung unbedingt zu vermeiden. Schliesslich endet mit der Runde von morgen Sonntag das erste Drittel der Qualifikation, welches über die Teilnehmer des Liga-Cups bestimmt. Während sich die zwei bestklassierten Teams direkt für das Final-Four-Turnier in Montreux qualifizieren, machen die Mannschaften auf den Rängen drei bis sechs in zwei Viertelfinals die beiden anderen Halbfinalisten unter sich aus. Weil Olympic vor dem gestrigen Spieltag zusammen mit Monthey und den Starwings die Tabelle ex aequo angeführt hatte, war ein Fehltritt gegen die Tessiner tunlichst zu vermeiden, um einer allfälligen Zusatzschlaufe aus dem Weg zu gehen.

Nur kurzes Gäste-Hoch

Massagno seinerseits war unter Zugzwang, wollte es seine Chance auf Platz sechs wahren. An Motivation mangelte es den Gästen somit nicht. So liessen sie sich im Startviertel (22:20) nicht distanzieren, obwohl Olympic den Ball schnell laufen liess und die Tessiner mit ihrem Passspiel immer wieder schachmatt setzte. Dank einem 7:0-Teilresultat übernahm Massagno im zweiten Abschnitt gar kurzzeitig die Führung, doch das US-Duo Derek Wright (7 Assists allein vor der Pause) und der spektakuläre Justin Roberson sorgten dafür, dass die Hausherren die erste Halbzeit doch noch klar für sich entscheiden konnten (47:35). Bis zur 24. Minute bauten das Heimteam sein Polster kontinuierlich auf 20 Punkte aus. Die vier Ausländer der Südschweizer allein (zusammen 64 Punkte) vermochten gegen das individuell besser besetzte Kollektiv von Olympic erwartungsgemäss nichts auszurichten – eine nicht ganz 100-prozentige Konzentration der Freiburger hin oder her. Am Ende war der 95:75-Erfolg ungefährdet. «Wir sind ganz einfach schlechter besetzt als die Freiburger, so einfach ist das», bilanzierte Massagno-Coach Renato Pasquali trocken.

«Ich denke, es war keine Frage der Konzentration», analysierte Olympics Arnaud Cotture. «So lange es uns gelingt, das Spiel in den Griff zu bekommen.» Dies sei möglich, weil das Team es verstehe, eine hohe Intensität an den Tag zu legen. «So gelingt es uns, auch kleine Löcher zu stopfen, sowohl offensiv als auch defensiv.» Trainer Petar Aleksic bemängelte die fehlende Arbeit seiner Spieler im ersten Viertel, sah dann aber viel Gutes. «Massagno ist nicht einfach zu spielen. Ich möchte die 42 Punkte aus der Zone unter dem Korb hervorheben.»

Basels Niederlage

Derweil Olympic mit dem Sieg im Kampf um die direkte Qualifikation für das Final-Four-Turnier seine Pflicht erfüllen konnte, musste der morgige Gegner Starwings mit der Niederlage in Genf einen Dämpfer hinnehmen. Selbst mit einem negativen Spielausgang in Basel – so lange die Punktedifferenz nicht allzu hoch ausfallen würde – haben die Freiburger einen der ersten zwei Tabellenplätze so gut wie auf sicher.

Telegramm

Olympic – Massagno 95:75 (47:35)

St. Leonhard. – 1100 Zuschauer. – SR: Hjartarson, Herbert, Ferroni.

Freiburg Olympic: Taylor (16 Punkte), Mbala (2), Jaunin (3), Wright (15), Molteni (4), Mladjan (20); Fongue (3), Cotture (12); Monteiro, Leemans (2), Roberson (11), Jurkovitz (7).

SAM Massagno: Day (16), Atwood (8), Martino, Bacelli (9), Magnani (3), Hüttenmoser, Appavou, Bergstedt (25), Niles (14).

NLA. Resultate: Genf – Starwings Regio Basel 93:63 (48:28). Union Neuenburg – Winterthur 104:73 (48:39). Lugano Tigers – Boncourt 89:51 (53:21). Swiss Central – Monthey 66:72 (23:40).

Rangliste: 1. Monthey 9/14 (686:613). 2. Olympic 9/14 (716:596). 3. Genf 9/12 (717:651). 4. Starwings 9/12 (626:635). 5. Swiss Central 9/10. 6. Lugano 10/10. 7. Union NE 9/8 (678:674). 8. Lausanne 9/8 (715:714). 9. Boncourt 9/6. 10. Massagno 9/6. 11. Winterthur 9/0.

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