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Ein Sessellift soll die Zukunft von Jaun als Tourismusort sicherstellen

Autor: Von WALTER BUCHS

Der Skilift «Gastlosen» in Jaun, der die Schneesportler an den Fuss der gleichnamigen Bergkette führt, entspricht wegen der Steilheit der Piste den heutigen Anforderungen nicht mehr. Es könnte deshalb sein, dass die Betriebsbewilligung für die 28-jährige Anlage in den nächsten Jahren nicht mehr erneuert wird.

Stand der Arbeiten

Die Verantwortlichen der Skilift Jaun AG sind in den vergangenen Jahren zur Überzeugung gelangt, dass als Ersatz eine bodenunabhängige Anlage, wie sie heute zum Standard jeder Skistation gehört, unverzichtbar ist. Deshalb haben sie das Projekt einer Sesselbahn in Angriff genommen, die von der Talstation des Skilifts Schattenhalb zum bestehenden Berghaus am Fuss der Gastlosen führt.Wie Verwaltungsratspräsident Felix Aeby gestern vor den Medien sagte, haben der Verwaltungsrat und die mit dem Projekt beauftragte Kommission die Arbeiten zur Projekt- und zur beauftragten Firmenauswahl sowie der Aufnahme der Zusammenarbeit mit den Bewilligungs- und Finanzierungsbehörden weit vorangetrieben. Im Hinblick auf eine Aktienkapitalerhöhung, die im kommenden Winter an einer ausserordentlichen Aktionärsversammlung beschlossen wird, sei soeben der Vorverkauf der Aktien gestartet worden.Wie der Projektverfasser, Ingenieur Beat Philipona, ausführte, wird in rund zwei Wochen das Plangenehmigungsverfahren beim Bund eingeleitet. Gemäss Felix Aeby sind die Beitragsgesuche eingereicht worden. Für die Finanzierung des auf 9,2 Mio. Fr. budgetierten Projekts, wovon 8 Mio. Fr. für die Sesselbahn, wird ein ausserordentlicher kantonaler Tourismusbeitrag von 4,5 Mio. Fr. erwartet. Zudem wird von einem Beitrag von 2,3 Mio. Fr. von der Region Greyerz, inkl. Beitrag der Gemeinde Jaun, ausgegangen, wie Verwaltungsrat und Grossrat Roger Schuwey ergänzte.

Bessere Nutzung des Potenzials

Die fehlenden rund 2,4 Mio. Fr. sind gemäss Finanzierungsplan mit Eigenmitteln, das bedeutet mit Aktienkapitalerhöhung, Sponsoring und Spenden, zu decken. Die Phase des Plangenehmigungsverfahrens werde von allen Beteiligten intensiv genutzt, um die notwendigen Eigenmittel zusammenzubringen, sagte VR-Präsident Aeby. Wenn die Baubewilligung vorliege, die Beiträge bewilligt und die Eigenmittel über den Vorverkauf der Aktien sowie Sponsoring und Spenden weitgehend sichergestellt sind, werde die formelle Kapitalerhöhung erfolgen. Das Projekt, das 2008 realisiert werden soll, soll nämlich ohne Bankkredite finanziert werden.Vize-Präsident und Skilehrer Marius Mooser betonte, dass mit der geplanten Ersatzanlage der «Komfort der Gäste massiv gesteigert» werden könne. Kinder und Snowboarder hätten heute Mühe, auf dem steilen Lift nach oben zu gelangen. Dieses Problem falle mit einem Sessellift weg. Zudem könnten auch Schneeschuhläufer, die Benützer des rund 5 bis 6 km langen Schlittelweges und Nicht-Schneesportler befördert werden. Die Besucherzahl könne somit im Vergleich zu heute wesentlich gesteigert werden.Der Präsident des Verkehrsvereins, Beat Buchs, ergänzte, dass eine Sesselbahn Jaun auch die Möglichkeit eröffne, den Gästen im Sommer etwas mehr zu bieten. «Das Gastlosen-Gebiet ist einzigartig in der Schweiz und für eine Angebotserweiterung wie geschaffen», sagte er. Die Bergstation der Vierersesselbahn wäre der ideale Ausgangspunkt zum Wandern z. B. rund um die Gastlosen, zum Klettern oder einfach, um die Bergwelt mit der reichen Flora zu geniessen.Wie es in der Medienmitteilung heisst, habe man sich auch Gedanken über die Verminderung der Schneesicherheit gemacht, wie sie von Klimaexperten langfristig befürchtet wird. Diesbezüglich könne das Skigelände in Jaun auf eine vergleichsweise bevorzugte Schneesicherheit bauen, wie der vergangene schneearme Winter gezeigt habe. Fachleute würden ausserdem raten, vermehrt auf die Sommernutzung der Anlagen zu setzen. Genau das werde mit einem Sessellift getan.

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