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Mehr Steuereinnahmen als erwartet

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Finanzchef Berthold Buchs konnte am Montagabend an der Gemeindeversammlung in Jaun den 47 anwesenden Bürgerinnen und Bürgern einen erfreulichen Rechnungsabschluss 2016 präsentieren. Statt mit dem budgetierten Defizit schliesst die Rechnung bei einem Aufwand und Ertrag von gut vier Millionen Franken mit einem Gewinn ab. Die Steuereinnahmen fielen um 282 000 Franken höher aus als budgetiert. Dieses positive Ergebnis erlaubte es der Gemeinde, zusätzliche Abschreibungen von 108 000 Franken vorzunehmen und 121 500 Franken als Reserven anzulegen. 80 000 sind für geplante Bachverbauungen vorgesehen, und mit den übrigen 41 500 Franken wurde schon die notwendige Anschaffung eines neuen Kommunalfahrzeuges bezahlt. Mario Buchs, Präsident der Finanzkommission, hob die grosse Budgetdisziplin des Gemeinderats hervor. Er warnte aber vor allzu grosser Euphorie. Die Wunschliste der Gemeinde sei noch lang, meinte er. Die Versammlung genehmigte die Rechnung einstimmig. Auch zur Anschaffung des Gemeindefahrzeuges gab es keine Gegenstimmen.

Festungsanlagen gekauft

Armasuisse Immobilien hat der Gemeinde den Kauf von drei Festungen angeboten, die im Rahmen der Armee 21 funktionslos geworden sind. Einstimmig genehmigte die Gemeindeversammlung dieses Geschäft im Betrag von 7000 Franken. Wie Ammann Jean-Claude Schuwey betonte, hat die Gemeinde für diese Festungsanlagen selbst keine Verwendung. Die Gemeinde fand aber die Möglichkeit, die Anlagen gleich wieder im Baurecht weiterzuvergeben. So will ein Interessent in der Anlage auf dem Ritzli ein Wasserreservoir einrichten. Ihm wurde die Anlage für die nächsten 50 Jahre im Betrag von 3000 Franken überlassen. Ein weiterer Interessent, der unter anderem in der Höhlenforschung tätig ist, will die Anlagen «Unter der Burg» und «Belfort» nutzen, um unterirdische GPS-Messungen durchzuführen. Ihm wurden die Anlagen im Baurecht für 50 Jahre zum Betrag von 15 000 Franken übertragen. Beiden Geschäften stimmte die Versammlung zu. In der Diskussion wurde aber darauf aufmerksam gemacht, dass es problematisch sei, nur den Bunker im Baurecht zu vergeben, wenn das Land darüber einem anderen Besitzer gehöre.

Landparzelle im Dorfzentrum

Von Privaten wurde der Gemeinde Jaun im Weiteren der Kauf des Postplatzes und der darauf stehenden Gebäude für einen Betrag in der Höhe von 200 000 Franken angeboten. Die Parzelle bei der ehemaligen Post umfasst rund 1200 Quadratmeter.

Wie Ammann Jean-­Claude Schuwey ausführte, hat die Gemeinde keine unmittelbare Verwendung für diese Liegenschaft. Es sei aber eine Chance für die Gemeinde, eine Parzelle mitten im Dorf zu erwerben. Wie er weiter betonte, werden die Folgekosten von jährlich 8000 Franken durch Vermietungen mehr als kompensiert. Die Jaunerinnen und Jauner genehmigten dieses Geschäft einstimmig. Oppositionslos ging auch der Verkauf einer Bauparzelle im Fang über die Bühne.

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