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Micflikier soll Gottérons Offensive ankurbeln

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Früher oder später, das hat die Erfahrung gezeigt, ist das Engagement eines zusätzlichen Ausländers im Verlauf einer Meisterschaft unausweichlich. Aufgrund der jüngsten Blessuren des Tschechen Michal Birner und des Amerikaners Andrew Miller ist Gottéron nun früher als geplant auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Das immer ausgeglichenere Championat erlaubt es kaum, aus Verletzungsgründen auf einen Importspieler zu verzichten, wenn man auf längere Sicht kompetitiv bleiben will. Davos, Rapperswil-Jona, Lugano, Lausanne und Servette haben diese Tendenz mit den Verpflichtungen von neuen Söldnern im ersten Monat dieser noch jungen Saison 2018/19 bereits bestätigt, nun tat es ihnen Gottéron gleich.

Mit Jacob Micflikier kommt morgen ein Spieler an die Saane gereist, der die National League bestens kennt. In der Saison 2012/13 heuerte der heute 34-jährige Kanadier beim EHC Biel an und konnte sich in 52 Partien 51 Skorerpunkte (21  Tore) notieren lassen. Nach einem kurzen Abstecher nach Minsk führte sein Weg in der folgenden Saison zurück in die Schweiz zu Lugano, wo er in 37 Spielen 16 Treffer markieren konnte. Nach zwei Jahren in Schweden für Lingköping und Lulea HF (54 respektive 41 Skorerpunkte) kehrte er 2016 zu den Bielern ins Seeland zurück, wo er letzte Saison in 49 Einsätzen 20 Tore schiessen konnte.

Bereits unter French gespielt

Dass der klein gewachsene (173  cm), giftig spielende Micflikier die hiesige Meisterschaft aus dem Effeff kennt, war ein Hauptargument, das für seine Verpflichtung sprach, erklärt Sportdirektor Christian Dubé. «Ich hatte bereits nach der Verletzung Millers mit Micflikier gesprochen, angesichts der relativ kurzen Absenz von Miller zerschlug sich das Ganze dann aber wieder.» Mit dem Ausfall Birners (Knieverletzung, zwei bis drei Wochen out) habe sich die Lage aber neu präsentiert. «Es gibt immer mehr Blessuren, und der Spielkalender ist ziemlich voll, deshalb habe ich reagiert», sagt Dubé. Ausserdem erlaube die Option eines fünften Ausländers dem verletzten Spieler – in diesem Fall Birner –, sich genügend Zeit zu nehmen, um vollständig zu genesen.

Die Integration von Flügelstürmer Micflikier, der morgen im Auswärtsspiel gegen Lausanne laut Dubé wohl noch nicht zum Einsatz kommt, werde problemlos verlaufen. Er sei in Form, obwohl er diese Saison noch nicht gespielt habe. «Er besass zwar Offerten, hat aber auf eine Möglichkeit in der Schweiz gewartet.» Die Eingliederung wird überdies erleichtert, weil Trainer Mark French um die Qualitäten des Kanadiers weiss. Während der Saison 2011/12 stürmte Micflikier unter der Leitung Frenchs für die Hershey Bears in der AHL. Auch damals erzielte Micflikier bemerkenswerte 21 Tore. «Überall wo Micflikier gespielt hat, traf er während einer Saison mindestens zehn Mal», hält ­Dubé fest. Es sind genau diese Skorerqualitäten, die dem defensiv stabilen Gottéron zurzeit etwas abgehen.

Micflikier hat einen Vertrag bis Ende Jahr unterschrieben, mit der Option auf Verlängerung bis Ende der Saison.

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