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Mit Bigbags gegen Bleiverschmutzung

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Die Sensler Schützen wollen das traditionelle Feldschiessen nicht gefährden

Vor zwei Jahren – nach dem Feldschiessen in Bösingen – war erstmals Kritik am Feldschiessen laut geworden. Nicht wegen des Lärms, sondern wegen der Bodenverschmutzung durch die Bleirückstände. «Es wäre schade, wenn dieses Volksfest an dieser Kritik scheitern würde», erklärte am Freitagabend in Rechthalten Markus Aebischer, Präsident des Schützenverbandes des Sensebezirks. Verschiedene Versuche, die Bodenverseuchung zu verhindern – am Feldschiessen in Villarepos und im Schiessstand von Lossy – sind Erfolg versprechend verlaufen. Am besten haben sich grosse, mit Holzschnitzel gefüllte Säcke – Bigbags – bewährt. Von 800 auf die Säcke abgegebenen Schüssen konnte alle bleihaltigen Projektile sichergestellt werden. Solche Bigbag werden deshalb nun in St. Silvester erstmals in grossem Umfang zum Einsatz kommen. Auf elektronische Scheiben – wie dies auch schon angeregt wurde – will der Schützenverband vorläufig aus Kostengründen verzichten (vgl. auch Kasten).

Dem guten Beispiel
Bösingens folgen

Der Schützenverband konnte in Rechthalten auf ein erfolgreiches und unfallfreies Schiessjahr 1999 Rückschau halten. Otto Binz, Präsident der Schiess-kommission, zeigte sich erfreut darüber, dass rund 80 Prozent der Mitglieder in den 17 Sensler Schützengesellschaften freiwillig mitmachen. Er versuchte deshalb, aufkommende Klagen über das rückläufige Interesse am Schiessen zu zerstreuen. Er wies auch auf das gute Beispiel von Bösinger Schützen hin, die über die Sense – mit Laupen – eine Lösung für ihren Schiessbetrieb gefunden haben. Er wünscht sich, dass weitere Gesellschaften diesem Beispiel folgen und über das eigene Bächlein oder Wäldchen hinwegschauen und gemeinsame Lösungen für ihre gefährdeten Schiessanlagen suchen. Unterstützt wurde er bei dieser Aufforderung von Vizeoberamtmann Robert Sturny, der in seiner Gruss-adresse darauf hinwies, dass verschiedene Schiessanlagen der Lärmschutzverordnung des Bundes nicht mehr genügen und ab 2002 geschlossen werden müssen.

Nachwuchsprobleme
bei den Matcheuren

Die Verantwortlichen der verschiedenen Sektoren – Feldschiessen, Gruppenmeisterschaft, Veteranen, Pistolenschiessen, Jungschützen und Matcheure, über die die FN im Verlauf des Jahres regelmässig berichten – liessen das Schiessjahr nochmals Revue passieren. Josef Stempfel wies darauf hin, dass zwar in allen Sektionen Jungschützenkurse durchgeführt werden konnten. Trotz verschiedener Aktionen musste aber ein Rückgang an interessierten Jugendlichen verzeichnet werden. Von Problemen mit dem Nachwuchs für die Matcheur-Vereinigung berichtete auch Gabriel Mauron – dem bisherigen Aushängeschild der Sensler Schützen.

Die Rechnung des Schützenverbandes wurde von Stephan Roux präsentiert. Sie schliesst bei einem Ertrag von 39480 Franken und einem Aufwand von 39466 Franken mit einem kleinen Gewinn von 14 Franken.

Grussadressen

Staatsrat Urs Schwaller gratulierte den Sensler Schützen zu ihren Erfolgen und dankte ihnen besonders auch für ihr Engagement bei der Betreuung der Jungschützen. Mit einem Augenzwinkern meinte er, es wäre gut, wenn auch in der Politik vermehrt zählbare Resultate verzeichnet werden könnten. Er rief die Schützen auf, am nächsten Wochenende – bei der Wahl in den Verfassungsrat – an die Urne zu gehen. Er zeigte sich erfreut darüber, dass rund 80 Prozent der Kandidatinnen und Kandidaten politische Neulinge sind und betrachtet dies als Chance für den Kanton. Vizeoberamtmann Robert Sturny forderte die Schützen auf, zum Feldschiessen Sorge zu tragen. Er sieht in ihm einen wichtigen Anlass, an dem die Bevölkerung aller Schichten zusammengeführt wird. Die Musikgesellschaft Rechthalten unter der Direktion von Josef Stempfel umrahmte die Versammlung mit ihren rassigen Klängen.

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