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Mit dem Neubau «Bertigny III» erhält das Freiburger Spital einen Entwicklungsschub

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Autor: walter buchs

In Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern kantonaler Stellen, Gemeinden des Saanebezirks, der Spitalorgane und des Personals hat Staatsrat Georges Godel, Präsident der Baukommission, den Startschuss für «Bertigny III» gegeben. Unter dem Applaus der Anwesenden vollzog der Baudirektor den Spatenstich nicht etwa mit einer einfachen Schaufel, sondern mit einem Trax, den er selber bediente.

Anpassung an steigende Bedürfnisse

Mit der Planung der jetzt in Angriff genommenen Bauarbeiten wurde bereits im Jahr 2001 begonnen. Aufgrund der sich abzeichnenden Bedürfnisse und der Auswirkungen, welche deren Realisierung auf den Spitalbetrieb haben werden, habe sich bald die Notwendigkeit eines Neubaus herauskristallisiert, stellte Generaldirektor Hubert Schaller an der kleinen Feier vom Freitag fest. Im Herbst 2006 hat der Grosse Rat dem Ausbau zugestimmt. Vor gut einem Jahr wurden die Arbeiten ausgeschrieben. Für Gesundheitsdirektorin Anne-Claude Demierre ist dieser Ausbau des Standorts Freiburg des Freiburger Spitals (früher Kantonsspital) «ein weiterer wichtiger Beitrag zum Ausbau der Gesundheitsinfrastrukturen» des Kantons.

Im Nordhof, in unmittelbarer Nähe des Haupteingangs des Spitals, wird nun ein Neubau erstellt, der direkt an bestehende Gebäude anschliesst. Er umfasst fünf Stockwerke. Im zweiten Untergeschoss wird Platz geschaffen für Garderoben und Technikräume. Im ersten Untergeschoss wird die Apotheke eingerichtet, die heute über viel zu wenig Platz verfügt.

Neue Operationssäle

Kernstück im Neubau von «Bertigny III» sind vier neue Operationssäle, die im Obergeschoss auf gleicher Höhe wie der bestehende Operationstrakt eingerichtet werden. Dazu werden zwei bestehende Operationssäle vollständig renoviert und damit den heutigen technischen und hygienischen Ansprüchen angepasst.

Im Erdgeschoss wird die Hämodialyse (Blutwäsche) eingerichtet. Wie es in einer Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion heisst, kann die Zahl der Behandlungsposten dank Bertigny III erhöht werden. Angesichts der steigenden Zahl von Patienten, welche eine Hämodialyse brauchen, sei dies auch dringend notwendig. Gleichzeitig würden die Posten, die sich heute auf vier Standorten und verschiedenen Stockwerken befinden, zusammengelegt.

Bezug im Frühjahr 2010

Laut Planung dürften die Bauarbeiten rund zwei Jahre dauern. Demzufolge könne der Neubau im Frühjahr 2010 in Betrieb genommen werden, wie François Falcone vom Architekturbüro archipole an der Feier zum Spatenstich ausführte. Die anschliessende Renovation der Operationssäle im bestehenden Trakt werde dann nochmals rund neun Monate dauern. Dazu unterstrich Falcone, dass dem «Kantonsspital» nach der Realisierung von Bertigny III wiederum neun Operationssäle zur Verfügung stehen werden, verteilt auf das ältere Gebäude und den Neubau.

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