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Mit Siegeswillen und Teamgeist

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Am Samstag empfing Freiburg Unihockey Langenthal Aarwangen (ULA). In der Hinrunde resultierte eine 4:6-Niederlage, und auch am Samstag bekundeten die Freiburger Mühe, denn die Defensive war zunächst zu wenig aggressiv. Das wussten die Gäste auszunützen. Auf das 1:0 durch Matthias Zürcher (5.) kam die Antwort von ULA nur 41 Sekunden später – um zwei Minuten später nachzudoppeln. Freiburg war oft überfordert und musste auf den Rückhalt von Goalie Stefan Krattinger zählen.

Im Mitteldrittel konnte das Heimteam die Defensive stabilisieren, doch die Pässe waren zu wenig präzise, was schnelle Ballwechsel unmöglich machten. ULA zeigte sich weiterhin effizient und erhöhte auf 1:3. Zur Spielhälfte hatte Freiburg die Gelegenheit, im Powerplay den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch zwingende Chancen konnten sie nicht erspielen. Schliesslich kam der ersehnte Anschlusstreffer dann doch. Aber noch vor Ende des Mitteldrittels konnten die Gäste den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen. Im Schlussdrittel war von der Kaltblütigkeit von ULA nichts mehr übrig. So war es Jonathan Stirnimann, der seine Farben mit 3:4 wieder heranbrachte (49.). Doch ULA erwies sich im Powerplay als effizient und legte abermals vor. Daniel Käser brachte den Freiburgern mit dem 4:5 die Hoffnung zurück. Die Stimmung in der Heilig-Kreuz-Halle wurde noch besser, als Jean Philippe Brodard der Ausgleich gelang.

In der Verlängerung rettete zunächst der Pfosten für Freiburg (65.), ehe Stirnimann im Slot zum 6:5 einschieben konnte. Obwohl die Gäste die spielerisch feinere Klinge geführt hatten, konnte sich Freiburg mit grossem Siegeswillen zwei Punkte sichern.

Erneut ein starker Rückhalt

Am Sonntagabend bot sich für die Freiburger bei Gordola die Möglichkeit für eine Revanche. In der Hinrunde schossen die Tessiner Freiburg gleich mit 10:5 aus der eigenen Halle.

Es war ein raues Spiel in Tenero. Im Vergleich zum Vortag waren Emotionen im Spiel. Das Spiel musste deshalb im Kopf gewonnen werden. Das Team, das sich nicht aus der Ruhe bringen liess, hatte die grösseren Siegeschancen. Keine vier Minuten waren gespielt, als der erste Freiburger auf die Strafbank musste. Doch es war Müller, der die Gäste per Shorthander 1:0 in Führung schoss. Kurz vor Ende des Startdrittels gelang Gordola noch der Ausgleichstreffer. Im Mitteldrittel konnte Brodard im Slot nach einem Pass von Isaia Schneeberger zum 1:2 einschieben. Trotz Möglichkeiten der Gäste blieb es bis zur zweiten Pause bei diesem Resultat. Im letzten Drittel erhöhte Gordola den Druck. Doch die Saanestädter liessen sich nicht aus dem Konzept bringen, was das Heimteam zu Strafen verleitete. Ein Glück für die Tessiner, dass die Gäste alle fünf Möglichkeiten ungenutzt liessen. Doch auch die Freiburger hatten Glück, denn gleich zweimal prallte ein Schuss von Gordola an die Latte. Und auch diesmal konnten sie sich mit Sébastien Stöckli auf den Goalie verlassen. Nicht umsonst wurde der Freiburger Torhüter zum besten Spieler der Gäste gewählt. In der 48. Spielminute parierte er souverän einen Penalty. Mit 19 geblockten Schüssen im Schlussdrittel zeigte Freiburg, wie sehr es den Sieg wollte. Schliesslich konnten die Saanestädter den knappen Vorsprung über die Zeit retten. Die Erleichterung war spürbar gross. Endlich hat es zum zweiten Sieg nach 60 Minuten gereicht. Das gelang zuvor einzig gegen Grünenmatt.

Torhüter Stöckli sagte nach dem Spiel in Tenero: «Ich bin froh, eine gute Leistung gezeigt zu haben, doch es war ein Sieg der ganzen Mannschaft. Jeder hat sein Bestes gegeben, und nur zusammen haben wir die drei Punkte verdient gewonnen.» Mit dem neu gewonnenen Selbstvertrauen ist Thurgau am Samstag für das letzte Spiel in diesem Jahr gewarnt, denn Freiburg ist nun ganz klar wieder auf der Siegerstrasse unterwegs.

df

Telegramme

Freiburg – Langenthal 6:5 (1:2, 1:2, 3:1, 1:0) n.V.

Heilig-Kreuz-Halle. 261 Zuschauer. SR: Schüpbach/Studer. Tore: 5. M. Zürcher (D. Zufferey) 1:0. 6. S. Dätwyler (J. Siegrist) 1:1. 8. M. Mühlethaler (N. Lang) 1:2. 24. V. Eggerschwiler (M. Mühlethaler) 1:3. 35. M. Weibel (L. Roulin) 2:3. 39. S. Dätwyler (T. Känzig) 2:4. 49. J. Stirnimann (J. Köstinger) 3:4. 53. S. Dätwyler (T. Känzig) 3:5. 57. D. Kaeser (B. Aerschmann) 4:5. 58. J. Brodard (J. Staub) 5:5. 66. J. Stirnimann (O. Müller) 6:5 Strafen: 1-mal 2 Min. gegen Freiburg, 3-mal 2 Min. gegen Langenthal.

UH Gordola – Freiburg 1:2 (1:1, 0:1, 0:0)

Pal. Gottardo CST Tenero. 54 Zuschauer. SR Schuler/Sprecher. Tore: 5. O. Müller 0:1 20. A. Castellani (J. Eskelinen) 1:1 25. J. Brodard (I. Schneeberger) 1:2 Strafen: 3-mal 2 Min. plus 1-mal 10 Min. gegen Gordola, 3-mal 2 Minuten gegen Freiburg.

Männer. NLB. Rangliste (alle 15 Spiele): 1. Astra Sarnen 38. 2. Basel Regio 37. 3. Thurgau 29. 4. Ticino Unihockey 26. 5. Langenthal Aarwangen 24. 6. Sarganserland 22. 7. Gordola 21. 8. Davos-Klosters 21. 9. March-Höfe Altendorf 15. 10. Floorball Freiburg 14. 11. Pfannenstil Egg 10. 12. Grünenmatt 10.

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