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Mit voller Fahrt ins Jubiläumsjahr

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Der Parkplatz ist beinahe voll, und die Sonne scheint Anfang Nachmittag immer noch im engen Bergtal. «Nun geht es gegen die guten Tage», sagt Jean-Claude Schuwey, Jauner Ammann und Verwaltungsratspräsident der Jaun-Gastlosen Bergbahnen AG. Vielleicht meint er damit ja nicht nur die längeren Tage, sondern auch die Zukunftsvision der Bergbahnen, die er an diesem Nachmittag erklärt und bewirbt. Schneekanonen der neuesten Generation und ein Plan der geplanten Bauphasen für die neuen Beschneiungsanlagen umgeben ihn. Prospekte mit Informationen zur Kapitalerhöhung und Aktienzeichnung liegen griffbereit auf dem Tisch.

Schlittenhunde als Publikumsmagnet

Ein bisschen weiter weg warten die Schlittenhunde des Mushers Roland Dubelly ungeduldig auf ihren Einsatz. Sie jaulen und zerren an ihren Leinen; es riecht nach Hund und geballter Energie. Hinter einer improvisierten Absperrlinie richten sich Dutzende von Kinderaugen gespannt auf die vierbeinigen «Hochleistungssportler».

Die Huskys und ihre Besitzer kommen aus dem nahen Cerniat und haben eben erst an der Grande Odyssée mitgemacht, ein über 1000 Kilometer langes Rennen im Gebiet des Mont Blanc. Die paar Runden «uf der Eu» sind für die Hunde also ein Kinderspiel. Leithund Bouba zieht den Schlitten mithilfe von Léon, Delyr, Arwen und seinen anderen Kollegen aus der neunzehnköpfigen Meute in Windeseile über die präparierte Piste. Aron Balog vom Schönberg ist einer der Ersten, der mitfahren darf. Er ist eigentlich für den Skikurs nach Jaun gekommen, hat dann aber erfahren, dass man heute noch eine Schlittenhundefahrt machen darf und freut sich nun über die Begegnung mit den Hunden.

Rückblicke und Visionen für die Bergbahn

Als die Skifahrer auf den Pisten immer weniger werden und die Liftschliessung naht, wird es Zeit für den offiziellen Teil. «Es ist nicht immer lustig, so einer Gesellschaft vorzustehen», sagt Präsident Jean-Claude Schuwey zur Arbeit als Verwaltungsrat. «Das Geld ist manchmal ausgegangen, aber man hat immer das Ende des Tunnels gesehen.» Man wolle aber heute nicht nur über die Vergangenheit sprechen, sondern auch über die nächsten fünfzig Jahre, meint Schuwey und leitet über auf das Beschneiungsprojekt, verbunden mit einer Kapitalerhöhung.

Auch Walter Buchs, Verfasser der Festschrift, spricht einige Worte an die anwesenden Gäste und Politiker. Beeindruckt vom persönlichen Engagement und vom unerschütterlichen Glauben an die Zukunft der Jauner Skiliftpioniere richtet er seine Worte vor allem an die politischen Würdenträger. «Wir wollen nicht einfach Subventionen, wir möchten aber, dass man uns gewisse Hindernisse aus dem Weg räumt», führt Verwaltungsrat Walter Buchs aus und weist auf die letzte Seite seiner Festschrift hin, in der die Anerkennung des Jauntals als Station von kantonaler Bedeutung gefordert wird.

Zahlen und Fakten

Die 50-jährige Geschichte in Kürze

Begonnen hat die Geschichte der Skilift Jaun AG im Jahre 1966 mit dem Bau des Skilifts Fussmatte. Dieser löste den 1957 erstellten Übungsskilift ab, welcher von der Skilift-Genossenschaft Gastlosen betrieben worden war und lediglich über zwei Doppelbügel verfügte. 1972 wurde im Oberbach dann ein erster Trainerlift erstellt. Seit 1989 steht am selben Ort der aktuelle und sehr beliebte Kinderskilift. 1975 folgte der Skilift Schattenhalb, der auch die Austragung von Skirennen ermöglichte. Vier Jahre später, 1979, beschloss man, einen Skilift zu bauen, der die Skifahrer bis an den Fuss der Gastlosen brachte. Der Gastlosenskilift und die neuen Pisten stiessen auf grosses Interesse, wegen seiner Steilheit war der Lift von schwächeren Skifahrern und Snowboardern aber kaum zu bewältigen. 1993 wurde mit der Beschneiung der Pisten begonnen. 2011 wurde der Gastlosenskilift durch die Sesselbahn Gastlosen­express ersetzt. Den Namen Jaun-Gastlosen Bergbahnen AG trägt die Aktiengesellschaft seit 2009.

cbs

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