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Gestern kurz nach 16 Uhr war es so weit: Die Generalräte von Wünnewil-Flamatt konnten sich gegenseitig zu ihrer offiziellen Ernennung ins Amt gratulieren. Kurz zuvor hatten sie vor Oberamtmann Nicolas Bürgisser den Eid abgelegt. Reihum versprachen oder schworen sie, die Verfassung und die Gesetze treu zu befolgen, die Rechte des Volkes zu achten und die Pflichten ihres politischen Amtes gewissenhaft zu erfüllen. Danach besiegelten die Gemeindeparlamentarier den feierlichen Akt mit ihrer Unterschrift, ehe sie–begleitet von festlichen Klängen der Pfarreimusik Wünnewil-Flamatt–zum gemeinsamen Apéro schritten.

Appell an das Miteinander

In ihr Amt wurden die 48 Generalräte–eine Generalrätin musste sich gestern entschuldigen lassen und ein Sitz bleibt bis zu den Ergänzungswahlen vom 5. Juni vakant (die FN berichteten)–nicht ohne gute Wünsche entlassen. Oberamtmann Nicolas Bürgisser, Syndic Andreas Freiburghaus sowie der als Gastredner eingeladene Alt-Ständerat Urs Schwaller gaben den frisch Vereidigten ihre Glückwünsche, Ratschläge und Weisheiten mit auf den Weg.

So stellte der Oberamtmann etwa allen Bisherigen ein gutes Arbeitszeugnis aus. Die letzte Legislatur habe bewiesen, dass der Generalrat von Wünnewil-Flamatt ein Glücksfall für den Sensebezirk sei, lobte Bürgisser: «Euer gutes Vorbild hat dazu beigetragen, dass es nun auch in Düdingen wieder ein Gemeindeparlament gibt.» Er erinnerte daran, dass ein Parlament nur dann funktionieren könne, wenn alle Mandatsträger kritisch, konstruktiv und konsensorientiert zusammenarbeiteten. «Ihr werdet ganz sicher nicht immer gleicher Meinung sein und natürlich werdet ihr auch miteinander streiten», sagte Bürgisser: «Aber ihr werdet–und das ist noch viel wichtiger–stets gemeinsame Lösungen finden und diese akzeptieren.»

 Auch Gemeindepräsident Andreas Freiburghaus stellte den Appell an das Miteinander ins Zentrum seiner Grussbotschaft an die Generalräte: «Zusammenarbeit führt immer zum Erfolg.» Er legte den Parlamentariern deshalb ans Herz, ihre Zeit und ihre Energie in das Miteinander anstatt in das Gegeneinander zu investieren: «Die besten Lösungen ergeben sich noch immer aus Diskussionen.» Genau solche guten und fairen Diskussionen wünschte sich Freiburghaus für den Ratsbetrieb und das Miteinander zwischen General- und Gemeinderat in der anstehenden Legislatur.

Übersicht und Nachsicht

Gastredner Urs Schwaller seinerseits wünschte den Mandatsträgern für die nächsten fünf Jahre viel Übersicht und einiges an Nachsicht: «Gerade dann, wenn etwas nicht so kommen sollte, wie ihr euch das zunächst vorgestellt habt.» Der Alt-Ständerat aus Tafers bat die Parlamentarier darum, das ihnen von der Bevölkerung übertragene Amt mit grosser Sorgfalt auszuüben und den Blick auf das Mögliche zu richten, anstatt das Unmögliche zu fordern. «Man kann alles fordern; denn Fordern ist nicht schwer. Aber es ist in den meisten Fällen eben auch nicht zielführend.» Viel herausfordernder sei es, tragfähige Lösungen zu finden: «Denn diese ergeben sich nur aus Kompromissen.» Er erinnerte sich an seine Zeit als Oberamtmann des Sensebezirks zurück und daran, wie er vor 30 Jahren den Generalrat von Düdingen vereidigte. Eines habe sich in all den Jahren nicht verändert, sagte Schwaller: «Ohne Ausgleich und Respekt vor den anderen geht es nicht.»

Der neu zusammengesetzte Generalrat von Wünnewil-Flamatt tritt erstmals am 8. Juni für die konstituierende Sitzung zusammen.

Zahlen und Fakten

35 Generalräte und 15 Generalrätinnen

48 Frauen und 84 Männer waren Ende Februar zu den Generalratswahlen in Wünnewil-Flamatt angetreten; 15 Frauen und 35 Männer werden die Bevölkerung in der nächsten Legislatur repräsentieren. Welche Frau das letzte freie Mandat erhält, wird sich am 5. Juni weisen: Dann findet die Ergänzungswahl um den freien Sitz von Ex-Generalrat Pirmin Schenk (SVP) statt. CVP, SP, CSP, FDP und SVP treten mit je einer Kandidatin an.mz

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