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Mittelalterfest in Laupen begeisterte

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Ein idyllischer Waldweg führt vom Schloss Laupen zum Heerlager des Mittelalterfests auf der benachbarten Wiese. Dort wurde allerlei an mittelalterlichem Handwerk gezeigt. Beim Eingang zum Heerlager befand sich Knorrlis Schenke, ein beliebter Treffpunkt, um ein kühles Getränk zu konsumieren und mit Vereinsmitgliedern in Kontakt zu treten. Wie es sich für einen Schankwirt gehört, wusste auch Knorrli seine Gäste mit Sprüchen und Weisheiten zu unterhalten. Bei den warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein nutzten viele Besucher den Ort, um ihren Durst zu löschen.

Wer sich für das mittelalterliche Handwerk interessierte, war im Heerlager am richtigen Ort. Dort konnten die Besucher beispielsweise Marlis Dürst aus Sumiswald zusehen, wie sie die Kulturpflanze Flachs verarbeitete und zu einem Leinenfaden spann. Nebenan stickten und nähten die Frauen des Mittelaltervereins Bern. Ausserdem konnte auf dem Heerlager mittelalterliche Pfeile und Bögen sowie Schwerter begutachtet werden. Auch eine Hufschmiedin zeigte ihr Handwerk.

Kämpfe und Bogenschiessen

Etwas weiter unten bewiesen die Bogenschützen auf einem abgesteckten Feld ihre Treffsicherheit und Ritter in einem Schwertkampf ihr Können. Mit wuchtigen Hieben zeigten Leo und sein Vater, Gerry Kustin aus Utzenstorf, wie anstrengend ein Duell im Mittelalter war. Immer wieder unterbrachen sie das Schauspiel und erklärten die Kampftechniken und einzelnen Bewegungsabläufe den Schaulustigen. Die zwei Schaukämpfer versuchten mit Kleidung und Kampfkunst möglichst authentisch zu wirken. «Wir holen uns das Wissen über mittelalterliche Gebräuche aus Büchern und bei Museumsbesuchen», erklärte Gerry Kustin.

Schwertkämpfe, Bogenschiessen, Ritterrüstung. Ein paar Eindrücke im Video.

Sein älterer Sohn Norick zeigte unterdessen seine Ritterrüstung und erklärte dabei Einzelheiten: Diese anzuziehen, benötigt einiges an Fitness. «Die Ritterrüstung wiegt etwa 45 Kilogramm, und das Anziehen dauert etwa eine halbe Stunde», erklärt Norick. Seine Rüstung sei mit 3500 Franken noch ein billiges Modell. Wer nach den Schwertkämpfen und dem wilden Treiben im Heerlager etwas Ruhe brauchte, konnte sich im Schloss Laupen zurückziehen.

Mittelaltermarkt beim Schloss

Auf dem malerischen Waldweg zurück zum Schloss Laupen konnten Geschichtsinteressierte auf Tafeln einige geschichtliche Eckdaten über Schlachten erfahren. Beim Schloss angelangt, konnten die Mittelalterfans auf dem Markt einiges erwerben. Nebst Lederarbeiten, Seifen, Edelsteinen, Schmuck, Tüchern und Holzspielzeugen konnte der Marktbesucher auch gutes Essen geniessen. Für musikalische Unterhaltung sorgten zwei Wandermusiker der Gruppe Des Dudels Kern mit mittelalterlicher Klängen und seltsam anmutenden Instrumenten. Die Musik war ein weiteres Element, das den Besucher in längst vergangene Zeit zurückversetzte.

Konzerte am Abend

Wem dies nicht genügte, konnte abends im Rittersaal Konzerte besuchen. Diese Anlässe waren, wie das ganze Fest, gut besucht. Die mystische Musik und die Sagengeschichten waren dann auch ein schöner Ausklang des Tages.

Zahlen und Fakten

Mittelalterfest war ein Erfolg

4050 Personen haben das Mittelalterfest in Laupen besucht, an dem 26 Markt- und Handwerkerstände, vier Musik- sowie sechs Heerlagergruppen teilnahmen. Organisiert wurde das Fest von Jörg Helfer, Erica Hänni und Jürg Brand (Verein Schloss Laupen) sowie Peter Schütz (Zähringer Bogenschützen). 30 Personen aus diesen beiden Vereinen waren als Helfer ein Einsatz.

chr

 

 

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