Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Mozart ohne Worte

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mozart ohne Worte

Aufführung im «Théâtre des Osses»

«Ach, zu kurz ist unsers Lebens Lauf», wie Mozart es ausgedrückt hätte . . . Ach, zu kurz war das Spektakel, es hätte nicht enden sollen. Dies sicher die einhellige Meinung des interessierten Publikums bei der Aufführung «Mozart preposteroso» von Nola Rae.

Von SILVIA BONGARD

Nola Rae, bepudert und mit Perücke, barock von Kopf bis Fuss und dazu mit einer roten Clownnase, begeisterte am vergangenen Freitag im Théâtre des Osses in Givisiez mit Mimik, Gestik, Puppen, Lichteffekten und witzig-originellen Tricks. Spannend erzählte sie ohne Worte das Leben von Amadeus, von der Kindheit bis zu seinem Tod, verwandelte die Tragik eines Genielebens, das allzu früh endete, in eine Komödie, die ihresgleichen sucht.

«Hosanna in excelsis», möchte man da rufen. Alles eingebunden in das schlichte, aber raffinierte Bühnenbild: ein Kerzenhalter, Tücher, ein schräger Tisch, der als Klavier dient, ein Stuhl, ein Puder speiender Spiegel. Und dazu immer wieder die Musik Mozarts, vom Laudate Dominum bis zur Zauberflöte. Ein Geniestreich von Witzigkeit und Originalität.

Nola Rae über Mozart: «Wenn es mir vergönnt wäre, eine Person aus der Vergangenheit kennen zu lernen, dann würde ich Wolfgang Amadeus Mozart wählen . . . Für mich ist die Musik von Mozart voller Energie und manchmal überschwenglich an Vergnügen. Es ist dieser Sinn für das Witzige, das mich an dieser Musik anzieht. Mozart wäre der beste Kandidat um eine Clownnase zu tragen.»

Werdegang der Künstlerin

Nola Rae ist eine international bekannte Künstlerin mit vielen Talenten. Sie wurde in der Royal Ballet School von London zur Tänzerin ausgebildet und war Schülerin von Marcel Marceau in Paris. Mit Django Edwards gründete sie die internationale Truppe «Kiss» und so weiter und so weiter. In Sachen Energie scheinen sie und Wolfgang auf dem gleichen Niveau zu schweben. Wie hätte es auch anders sein können.

Diese Energie, die zurückgehaltene und die gespielte, strömt in «Mozart preposteroso» in den Raum, umhüllt die Zuschauer, genauso wie der barocke Puder, der aus dem Spiegel pufft. Übrigens wird sich mancher fragen, was prostespor . . . pretestoro . . . preposter . . . oder so heisst? Nicht im Duden gefunden? Es ist ein erfundenes Wort und bedeutet . . . am besten geht man hin und finden es heraus. Viel Vergnügen.

«Mozart preposteroso» im «Théâtre des Osses» (Givisiez/Freiburg) bis 1. Juni, www.theatreosses.ch, info@theatreosses.ch Tel.: 026 466 13 15

Mehr zum Thema