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Musik mit viel Herzblut und Schweiss

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Dass sie innovativ sind, haben die vier jungen Männer aus dem Sensebezirk letzte Woche bewiesen. Während sieben Tagen verabschiedeten sie sich von der Aussenwelt, um sich voll und ganz auf die Produktion von drei neuen Songs zu konzentrieren. Ganz weg vom Fenster war die Metalband The Burden Remains dennoch nicht: Dank Livestream, Videobotschaften und Blog hatten ihre Fans die Möglichkeit, die Entstehung der drei Songs live mitzuverfolgen.

Gute Zusammenarbeit

«Es geht darum, mit möglichst wenigen Mitteln zu produzieren. Das Endprodukt darf ruhig etwas kratzen und knallen, Ecken und Kanten haben», sagte Gitarrist Thomas Jenny im Vorfeld des Projekts. Damals war noch ungewiss, wie das Experiment schliesslich ausgehen würde. Doch als am vergangenen Sonntag die Woche zu Ende ging, konnte die Band erleichtert aufatmen: «Die drei Songs sind entstanden, und das Projekt wurde ein Erfolg», freut sich Jenny. Den Erfolg schreibt er nicht zuletzt der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen den Bandmitgliedern zu: «Jeder hatte seine Aufgaben, und wir konnten uns voll und ganz aufeinander verlassen.»

Nebst dem 23-jährigen Gitarristen gehören Philippe Aebischer (ebenfalls Gitarre), Silvan Mangold (Schlagzeug) und Thomas Schweizer (Bass und Gesang) zur Band, deren Gründung ins Jahr 2003 zurückgeht. Im April 2011 erschien das erste Album der Band, an dem sie eineinhalb Jahre lang gearbeitet und gefeilt hatte. Somit war das jetzige Projekt eine ganz neue Erfahrung. «Damit wollen wir Livefeeling, Rock’n’Roll und Spontaneität in die Lieder bringen, verbunden mit punkigem Charme», sagte Jenny.

Interessante Melancholie

Die Jugendfreunde bezeichnen sich selber als passionierte Musiker, die sich stilistisch nicht allzu sehr einschränken wollen. «Unsere drei neuen Songs finde ich cool. Für unseren Stil sind sie relativ melancholisch, jedoch sehr interessant geworden», kommentiert Jenny das Resultat dieser intensiven Musikwoche. Bis zu 15 Stunden am Tag hätten sie gearbeitet, und der Schlaf beschränkte sich auf drei bis sieben Stunden pro Nacht. «Doch die Stimmung ist konstant gut gewesen, und es gab keine grösseren Konflikte», berichtet Jenny. «Das Projekt hat uns zusammengeschweisst. Wir wissen jetzt, dass wir auch in extremen Situationen zusammenarbeiten können.»

Laut dem Gitarristen war die grösste Herausforderung, bis zuletzt konzentriert zu bleiben und sich nicht zu schnell zufriedenzugeben. «Wenn wir Musik veröffentlichen, dann mit Herzblut. Und in unseren Songs steckt neben dem Herzblut zudem viel Schweiss.»

www.theburdenremains.com

 

Songwriting: «Auf Deutsch wirken Songs schnell mal kitschig»

I n nur zwei Tagen sind die drei Songs der Metalband The Burden Remains entstanden. «Wir jammten einfach darauf los. Jeder kam mit Ideen im Hinterkopf, spielte diese vor, und dann gings von selber», erinnert sich Gitarrist Thomas Jenny an die zwei ersten Tage der Projektwoche. Anschliessend wurden die Songs von Mittwoch bis Freitagmittag aufgenommen, und ab Freitagnachmittag kümmerte sich die Band gemeinsam mit Producer Christoph Noth um das Abmischen der Songs. Deren Texte sind ausschliesslich auf Englisch verfasst. «Dies tönt böser. Auf Deutsch wird es schnell kitschig, und dies wollten wir verhindern», begründet Jenny. Seit Sonntagabend ist das Resultat nun digital erhältlich: Die drei Songs können gratis heruntergeladen werden. Ob die Band zusätzlich noch CDs brennen will, wird sie in den nächsten Tagen entscheiden. jdb

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