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Musik schenkte Osterfreude

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Jahreskonzert der Musikgesellschaft «Frohsinn» Rechthalten

Musik ist Gegenwartserlebnis und verbindet. Wer neben mir, vor mir und hinter mir sass, hörte die gleiche Musik, konzertante Musik, dirigiert von Josef Stempfel.

Die Jugendmusik, 10 begabte und musikbegeisterte Mädchen und Knaben, betreut von Gilbert Bielmann und dirigiert von Josef Stempfel, gab vorerst den Ton an. Mit lieblichen Klängen, mutig und selbstsicher, schenkten sie ebenso viel Freude wie die begehrten Osterhasen. In «Conquest of paradise» wurde kräftig und vorwärtsdrängend gerudert, um mit Kolumbus 1492 Amerika, das Paradies, zu entdecken. Zugabe drückt Zufriedenheit und Freude aus; es ist für alle ein Geschenk, ein Nehmen und Geben.
Und so durften auch die Jungmusikantinnen und -musikanten, glücklich beschenkt, die Musik den «Grossen» weitergeben, die mit «La Fanfare du Printemps», von Joseph Bovet, dem Frühling und den Konzertbesuchern den Willkomm entbot. Die warme Tenorhornmelodie wurde von der Cornettistin Brigitte Neuhaus, wie die trillernde Lerche in der Frühlingssonne, kunstvoll verziert.
«Convergents», die 1991 komponierte Ouverture von Franco Cesarini, ist rhythmisch anspruchsvoll. Der bekannte Tessiner Komponist fordert ein ungetrübtes Zusammenspiel. Der energischen Einleitung folgt ein ruhiges Andante, wobei die Begleitung feinfühlig und aufmerksam diente. Das schwungvolle mit Halbtönen gespickte Allegro bildete den Übergang zu einem mächtigen Schluss, der alle Register zum musizierenden Zusammentreffen verband.
Im Bravourmarsch «Aufwärts», von Ernst Lüthold, wurden die Karten, d.h. die Fähigkeiten der 48 Musizierenden, offen gelegt. Diese Musik fordert solides Training für Ansatz und Schnelligkeit in der Fingertechnik. «Frohsinn» triumphierte!

Der Bezirkspräsident brillierte

Die Komposition «Tuba Splendour», von Reinter, forderte im anspruchsvollen Bass-Solo eine Sonderleistung. Kein Geringerer als der redegewandte Bezirkspräsident und ehemalige Dirigent Johann Bielmann bestätigte bravourös auch sein musikalisches Talent. Den 2/4-Takt, ohne Furcht spielende, schnelle Läufe, den Tonumfang in tiefster Tiefe und höchster Höhe prüfend: Der routinierte, sympathische Solist verschenkte sich professionell als Tonkünstler mit dem grossen Mundstück! Auch das begleitende Spiel musizierte solistisch mit klarer Tongebung. Begreiflich, dass die voll besetzte Mehrzweckhalle fast aus den Fugen geriet.

Ehrungen wecken Erinnerungen

Johann Bielmann, wiederum im Amt des Bezirkspräsidenten, fühlte sich glücklich, die drei Kameraden Lorenz Bielmann und Marcel Neuhaus für 30 Jahre und Gilbert Bielmann für 20 Jahre zu ehren. Alle drei seien begabte Musikanten, treu, pflichtbewusst, echte Freunde und auch als Vorstandsmitglieder wertvolle Stützen: Lorenz als Präsident und Vizedirigent, Gilbert als Ausbildner des Klarinettenregisters. Gratulation und allseits ausgesprochener Dank, kräftiger Beifall und der zackige Marsch «Schweizer Soldaten» – lebendiger Ausdruck im musikalischen Wechselspiel von Freude und Erfolg – verliehen dieser verdienten Feierstunde Würde und Glanz.

Tambouren: vorwärts Marsch!

Marius Bächler, langjähriger verdienter Leiter der Tambourengruppe, und sein Sohn Andreas als Betreuer der Jungtambouren, bilden mit ihrer treuen Schar in vierer und siebner Gruppen eine solide Equipe, die ihr trommelndes Musizieren mit Einfallsreichtum und Können interessant gestaltet. Die beiden Schweizer Alex Haefeli und Roland Barras sind ihre bevorzugten Komponisten.

Südamerikanische Rhythmen

Diese warmblütige und lebendige Musik ist bei Jungen und Jüngern sehr beliebt, und der auch in der Musik bewanderte Ansager und Sportjournalist Guido Bielmann wusste sie allen schmackhaft zu servieren. Für die Schlagzeuger, mit ihrem Chef Hans Noesberger, war Hochkonjunktur angebrochen. Ihre führende Rolle ist bei dieser Art Musik unentbehrlich. Bekannte Titel wie «Hello Joplin», «La Bamba», «Brazil» (heimliche Hymne Brasiliens) oder vom blinden Popsänger Stevie Wonder «Du bist der Sonnenschein in meinem Leben», wobei Gerhard Baechler mit seinem lieblichen Querflötensolo nochmals die Ostersonne zum Leuchten brachte, wurden gespielt.

Nachdem Präsident Lorenz Bielmann allen gedankt und die Zugaben – beliebte und melodiöse Marschmusik – verklungen waren, machte auch in Rechthalten der Ostersonntag 2000 dem Ostermontag Platz.

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