Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Neu- und Wiederentdeckungen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Berner Sandkraut (Arenaria bernensis) wurde im Gantrischgebiet vor etwa 50 Jahren vom Botaniker Claude Favarger, der letztes Jahr verstorben ist, erstmals beschrieben. Dieses hübsche Pflänzchen siedelt sich in Gipfelbereichen und an kühlen, nordexponierten Hängen an. Es ist für Geübte gut zu erkennen und trotzdem kaum bekannt. «Das Berner Sandkraut hat eine sehr spezielle Ökologie. Wir haben es bisher auf der Kaiseregg und dem Schopfenspitz gefunden», erzählte Kozlowski. Eine Verbreitung bis nach Frankreich schliesst er jedoch nicht aus.Das Pyrenäen-Löffelkraut (Cochlearia pyrenaica) kommt heute wegen der Bachverbauungen nur noch an wenigen Standorten vor. In der ganzen Schweiz wurde es bisher auf der Kaiseregg und im Gantrischgebiet gefunden. Wie der Name verrät, taucht diese Medizinalpflanze auch in den Pyrenäen auf.Hallers Spitzkiel (Oxytropis halleri) besitzt eine ausserordentliche Biogeografie. Bisher wurde die Pflanze verstreut in Berggebieten in den Freiburger und Berner Voralpen sowie im Graubünden gefunden. Die Pflanze ist nahrhaft und darum bei natürlichen Fressfeinden wie Gemsen und Steinböcken sehr begehrt. Als alpine Art kommt sie erst ab 1800 Meter über Meer vor. nb

Mehr zum Thema