Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Neue Ideen für die Grandfey-Brücke gesucht

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Grandfey-Brücke ist eine Schlüsselstelle der Transagglo, der 17 Kilometer langen Langsamverkehrsache von Düdingen durch Freiburg nach Avry. Für Velofahrer oder Leute, die nicht gut zu Fuss sind oder im Rollstuhl sitzen, ist sie ein Hindernis. Zwar hat es neben der Treppe zum Fussgängerübergang über die Grandfey-Brücke eine schmale Rampe für Velos. Doch diese ist steil: Kindern oder älteren Personen dürfte es schwerfallen, ein Velo oder gar ein E-Bike hinaufzustossen.

Die Aufgänge sollen deshalb flacher werden. Das ist aber nicht einfach umzusetzen, denn bei den Aufgängen befindet sich seit 1988 die Skulptur «Maillart Extended» von Richard Serra. Sie steht unter Schutz, ebenso wie die Brücke.

2017 haben die Gemeinden Düdingen und Granges-Paccot, die durch die Brücke verbunden sind, beschlossen, das Projekt anzugehen. 2018 fanden mehrere Workshops mit Spezialisten sowie Vertretern der Gemeinden, der SBB, des Amts für Kulturgüter, des Bundesamts für Kultur und der Agglo Freiburg statt.

Dabei gab es gute Fortschritte, wie den Botschaften für den Generalrat Düdingen und für die Gemeindeversammlung Granges-Paccot zu entnehmen ist. Es gab sogar konkrete Ideen, wie Jean-Louis Barras, Gemeinderat von Granges-Paccot, im Sommer den FN verriet: Er sprach damals von schneckenförmigen Aufgängen.

Kommission ist dagegen

Doch das überzeugte die kantonale Kulturgüterkommission nicht, wie in den Botschaften steht. Sie befürchtet, dass die neuen Aufgänge im Widerspruch zur Monumentalität des Bauwerks stehen würden. Zudem sorgt sie sich über das zusätzliche Verkehrsaufkommen.

Die Gemeinden und die Agglo setzten sich daraufhin mit der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion sowie der Direktion für Erziehung, Kultur und Sport zusammen. Das Ergebnis: Es soll nun ein Ideenwettbewerb organisiert werden. Damit soll eine «zeitgemässe Alternative» zu den aktuellen Aufgängen gefunden werden, die praktischen Nutzen und Kulturgüterschutz optimal vereint.

Der Generalrat von Düdingen stimmt heute über die Durchführung des Wettbewerbs sowie den dafür nötigen Studienkredit von 260 000 Franken ab. Die Gemeindeversammlung von Granges-Paccot entscheidet am 16. Dezember. Die beiden Gemeinden teilen sich den Betrag.

Nach der Schlussabrechnung des Projekts erhalten die Gemeinden das Geld jedoch von der Agglomeration Freiburg zurückerstattet, da die Rampen auf die Grandfey-Brücke zum Agglomerationsprogramm der zweiten Generation gehören.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema