Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Neue Jauner Käserei nimmt Form an

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Zwischen dem aktuellen Käseladen in Jaun und dem TPF-Gebäude soll in rund einem Jahr eine neue Käserei stehen, in der täglich 16  Gruyère­laibe fabriziert werden können. Das ambitiöse Dreimillionenprojekt mit seinem straffen Zeitplan sei nur realisierbar, wenn es keine Einsprachen gäbe, meinte Hans­peter Bellorini, Berater und Vorstandsmitglied der Genossenschaft, einführend. Auch deshalb sei der Informationsanlass am Freitagabend durchgeführt worden. «Wir wollen ein Maximum an Transparenz und bitten Sie, ihre Fragen und Bedenken jetzt zu äussern und nicht erst nachträglich», stellte der Alterswiler klar.

Liegenschaftskauf bald abgeschlossen

Der Bau der neuen Käserei läuft in zwei Phasen. Am 17. November läutete der Beschluss der Genossenschaft, die Liegenschaft des ehemaligen Käsers Stefan Küttel zu kaufen, die erste Phase ein. Bellorini zeigte sich zuversichtlich und denkt, dass diese erste Etappe Anfang Februar abgeschlossen sein sollte. Bis dahin soll der Kaufvertrag unterzeichnet und die Subventionen von der zuständigen Staatsrätin Marie Garnier (Grüne) schriftlich zugesichert werden.

In der zweiten Phase wird die Käserei gebaut. Mit der Planung und Durchführung des Baus hat man das Ingenieurbüro Edy Toscano aus Villars-sur-Glâne beauftragt. Rund zwanzig Käsereien in der ganzen Westschweiz habe das Unternehmen schon gebaut, erklärte Niederlassungsleiter Guy Chardonnens. Unter vielen anderen auch die von Charmey.

Die geplante Käserei soll sich mit ihrer Holzverkleidung diskret in das aktuelle Dorfbild integrieren. Man plant ein ebenerdiges Gebäude, das zum grössten Teil in das aktuelle Terrain zwischen Käseladen und TPF-Gebäude gebaut wird. Die Topografie des Ortes wird nur wenig verändert. Einzig das geschlossene Milchlieferungslokal, das die Käserei an der Südseite abschliesst, wird später nicht wieder mit Erde abgedeckt und begrünt.

Erste mögliche Hindernisse konnten von den Projektleitern bereits aus dem Weg geräumt werden. So konnte man erreichen, dass die TPF den Bauern das Näherbaurecht gewährt. Im Gegenzug wird die Genossenschaft den Platz zwischen Käserei und TPF teeren, so dass die Busse des Transportunternehmens diesen auch befahren können. Auch die Überflutungsgefahr, die vom nahen Oberbach ausgeht, wurde in den Plänen bereits berücksichtigt und gebannt.

Die Pläne sollen Anfang Februar eingereicht werden. «In einem Jahr könnte man einweihen», meinte Chardonnens. Dies sei vor allem auch möglich, weil das beauftragte Ingenieurbüro beim Bau einziger «Herrscher» an Bord sei und somit alle Arbeiten selbst koordinieren könne.

«Wir wollen ein Maximum an Transparenz und bitten Sie darum, Ihre Bedenken jetzt zu äussern.»

Hanspeter Bellorini

Vorstandsmitglied Käsereigenossenschaft Jaun

Mehr zum Thema