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Neue Religionsgemeinschaften und ihr Einfluss auf die Gesellschaft

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Autor: Walter Buchs

Freiburg Die Frage der Religionszugehörigkeit und die Präsenz neuer Religionsgemeinschaften ist heute vermehrt Thema öffentlicher Diskussionen. Dies stellen die beiden Grossräte Daniel de Roche (EVP, Guschelmuth) und Laurent Thévoz (Grüne, Freiburg) in der Begründung eines Postulats fest. Angesichts der Zunahme der in unserem Kanton praktizierten Religionen und der Zahl ihrer Anhänger hätten die kantonalen Behörden Verantwortung zu übernehmen, dies namentlich zur Wahrung des Religionsfriedens und der guten Beziehungen zwischen den Religionen.

Mit ihrem Vorstoss laden die beiden Grossräte der MLB-Fraktion den Staatsrat ein, in einer Studie verschiedene Elemente zu untersuchen. Neben einem Überblick über die Entwicklung der Religionsgemeinschaften im Kanton in den vergangenen 20 Jahren solle der Staat zeigen, welche Mittel er einsetzen kann, um die Integration neuer Religionsgemeinschaften wie den Islam und den Buddhismus zu fördern.

Aktive Integrationspolitik

In der soeben veröffentlichten Antwort auf das Postulat bestätigt der Staatsrat, dass er die Sorge der beiden Grossräte um die Erhaltung der Religionsfreiheit und des Religionsfriedens teilt. In diesem Sinne habe er, wie im Regierungsprogramm skizziert, bereits Massnahmen ergriffen und Aktionen zur Integration der verschiedenen Gemeinschaften durchgeführt.

Im Weiteren ist die Regierung der Ansicht, dass die von den Grossräten de Roche und Thévoz vorgeschlagenen Denkansätze in Anbetracht der neueren Entwicklung der religiösen Vielfalt stichhaltig sind. In der Studie, die durchzuführen der Staatsrat bereit ist, solle der Akzent sowohl auf die Kenntnis der verschiedenen Religionen als auch auf den Kultus und die Übereinstimmung mit der Schweizer Rechtsordnung gesetzt werden. Gemäss Plan wird der Grosse Rat das Postulat am Donnerstag behandeln.

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