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Neuenburg steigt bei der Groupe E ein

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 Den Kauf von zehn Prozent der Aktien der Groupe-E-Tochter Greenwatt hatte der Neuenburger Grosse Rat gewünscht. Die Greenwatt-Aktionäre segneten die Übernahme der Beteiligung kürzlich an ihrer Generalversammlung ab. Der Kanton Neuenburg schickt laut einer Mitteilung Nationalrat Laurent Favre als Vertreter in den Verwaltungsrat von Groupe E Greenwatt. Groupe E ist mit 80 Prozent am Aktienkapital der Greenwatt beteiligt, zehn Prozent besitzt die Stadt Sitten.

Mit diesem neuen Aktionär führt Groupe E Greenwatt, Spezialist im Bereich der Entwicklung neuer erneuerbarer Energien, seine Strategie fort. Diese will öffentliche Körperschaften und regionale Partner in seine Projekte integrieren. Diese sind im Kanton Neuenburg zahlreich.

Eigenproduktion erhöhen

Das Neuenburger Kantonsparlament hatte letzten Herbst angeregt, sich bei dem Unternehmen zu engagieren. Dabei steht die Förderung der Windenergie, von Fotovoltaik, Biogas und Kleinwasserkraft im Fokus. Mit seiner Beteiligung hat der Neuenburger Staatsrat einen direkten Einfluss auf dieElektrizitätsproduktion im Kanton. Ausserdem erhält er zehn Prozent der von Greenwatt in der Schweiz erzeugten Elektrizität. Heute werden nur 15 Prozent des von der Neuenburger Bevölkerung verbrauchten Stroms im Kanton selbst produziert.

Greenwatt erhält im Gegenzug eine stärkere Präsenz in Neuenburg und einen direkten Draht zu den Behörden. Dies könne für die weitere Zusammenarbeit nützlich sein, betont die Firma. Sie hat in Neuenburg mehrere Fotovoltaikanlagen installiert und zwei Biogasanlagen in Betrieb gesetzt. Greenwatt hat vor, auf einem gedeckten Autobahnabschnitt eine der grössten Solaranlagen der Schweiz zu bauen. Geplant ist auch, sich an der Entwicklung der Windenergie im Kanton zu beteiligen. fca

 

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