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Neuenegg untersucht Leitungen

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Im Herbst 2018 untersuchte Neuenegg einen Teil seines Abwassernetzes. Der Befund war gravierend: Verschlammte Einläufe, deformierte Röhren und Löcher in den Rohrwänden waren nur drei der vielen Arten von Schäden, die die Fachleute gefunden haben. Die Gemeindeversammlung bewilligte deshalb gestern Abend einen Kredit von 1,5  Millionen Franken, um das Abwassernetz der Gemeinde flächendeckend zu untersuchen. Es müsse davon ausgegangen werden, dass auch in anderen Gebieten dieselben Leitungszustände angetroffen würden, schreibt der Gemeinderat in der Botschaft. Die Arbeiten sollen etappiert über die nächsten fünf Jahre erfolgen. «Die eigentlichen Leitungssanierungen erfolgen dann verteilt auf die nächsten zehn Jahre», erklärte Gemeinderat Marcel Pfäffli.

Positiver Rechnungsabschluss

Die Stimmbürger genehmigten zudem die Rechnung der Gemeinde Neuenegg einstimmig. Sie schliesst bei einem Ertrag von 21,2 Millionen Franken mit einem Einnahmenüberschuss von 401 000 Franken. Das ist knapp 800 000 Franken besser als budgetiert. Die Gemeinde nennt für den guten Abschluss mehrere Gründe: So fiel etwa der Steuerertrag höher aus. Zudem zahlte der Kanton Bern mehr an die Tagesschule.

Martin Spycher, Mitglied der Tiefbaukommission, befürchtete, dass Sanierungen im Tiefbau unnötig aufgeschoben würden. «Diese Arbeiten muss man möglichst periodisch durchführen.» Vielleicht müsse sich die Gemeinde neu verschulden, aber das sei weniger schlimm, als Strassen und Leitungen in Feuerwehrübungen zu sanieren. «Wir brauchen zuerst Informationen, bevor wir investieren können», konterte Gemeinderat Thomas Getzmann. Er nannte dabei das Projekt zur Erfassung der Leitungen als Beispiel.

«Projekte vorantreiben»

Roger Bula, Präsident der Finanzkommission, pflichtete Getzmann bei: «Wir haben kein Problem, die Projekte zu finanzieren. Wir bringen sie planerisch nicht voran.» Ihm graue davor, wenn plötzlich mehrere Grossprojekte ausführungsreif würden. Darum müsse die Gemeinde die Vorhaben vorantreiben.

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