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Neuwahlen als Anlagethema

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Neuwahlen als Anlagethema

Deutsche Finanzmärkte würden einen Regierungswechsel wohl positiv aufnehmen

Spätestens seit den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen ist das Thema «vorzeitige Neuwahlen» in Deutschland allgegenwärtig. Auch aus Sicht der Anleger steht einiges auf dem Spiel.

Von THOMAS RIS

Die klare Wahlniederlage der bundesweit regierenden rot-grünen Koalition in Nordrhein-Westfalen hat Bundeskanzler Gerhard Schröder bewogen, im Bundestag die Vertrauensfrage zu stellen und damit vorgezogene Neuwahlen am 18. September zu provozieren. Schon heute kann festgestellt werden, dass ein Regierungswechsel in Deutschland an den Finanzmärkten positiv aufgenommen würde. Allerdings stellt sich die Frage, welche Reformen eine Regierung um Angela Merkel angehen würde. Die Hauptänderungen wären in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zu sehen. Das Hauptaugenmerk wird sich auf eine echte Steuerreform richten. Die Unternehmen sollen entlastet und somit der Standort Deutschland wieder attraktiver gemacht werden. Zudem soll auch der Spitzensteuersatz für private Einkommen gesenkt werden. Die Sicherung der Einnahmenbasis steht im Vordergrund. Als Gegenfinanzierung ist der weitgehende Wegfall von Steuervergünstigungen vorgesehen.

Bei der Arbeitsmarktpolitik dürfte der gesetzliche Kündigungsschutz im Mittelpunkt stehen. Die SPD hat bisher dieses Problemfeld unangetastet gelassen. Unter einer neuen Regierung rechnet man mit einer Modifikation oder gar Abschaffung des gesetzlichen Kündigungsschutzes.

Bessere Rahmenbedingungen

Ausserdem wird mit einem unternehmensfreundlicheren Vorgehen bei der Sozialpolitik und der Förderung des Forschungsstandortes Deutschland gerechnet. Zusammengenommen würde ein Regierungswechsel die Rahmenbedingungen für die Unternehmen signifikant verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands insbesondere gegenüber der Konkurrenz in Osteuropa wieder steigern. Es besteht somit die Chance, dass bereits im Vorfeld der Wahlen sich der Nachfragestau insbesondere bei den Investitionen lösen könnte. Die Erwartung einer Konjunkturbelebung bereits im laufenden Jahr wird dadurch noch weiter gestützt. Allein die Verbesserung der Stimmung dürfte sich positiv auf den Konsum und die Investitionen auswirken. Ähnliches gilt für den Aktienmarkt. Die Chance auf eine unternehmensfreundliche Regierungspolitik dürfte dem Aktienmarkt Auftrieb geben. Dies ist allerdings nur ein kurzfristiger Effekt. Den Worten müssen auch Taten folgen und das Regierungsprogramm sollte die Hoffnungen bestätigen.

Noch ist offen, ob die Opposition aus CDU/CSU und FDP eine Mehrheit schafft. Obwohl von vielen Politikern eine grosse Koalition als undenkbar erachtet wird, ist die Wahrscheinlichkeit gemäss jüngsten Umfragen gestiegen.

Von den möglichen Änderungen nach einem Regierungswechsel dürften die mittelgrossen Unternehmen in Deutschland am stärksten profitieren. Wie kann der private Investor an den erwarteten Verbesserungen partizipieren? Die Selektion der Aktien, welche am meisten von einem möglichen Aufschwung profitieren werden, erscheint zum heutigen Zeitpunkt sehr schwierig. Aus diesem Grund ist es interessanter, das Thema «Regierungswechsel in Deutschland» über einen Fonds abzudecken.

Hier stehen zwei Möglichkeiten im Vordergrund: Der «UBS (D) Equity Fund – Mid Caps Germany» investiert hauptsächlich in Aktien mittelgrosser deutscher Unternehmen, welche sich durch fundamentale Stärke auszeichnen. Die zweite attraktive Investitionsmöglichkeit ist der «Julius Bär German Value Stock Fund». Dieser Fonds investiert nach dem Value-Ansatz hauptsächlich in deutsche Aktien, die gemäss fundamentalen Bewertungskriterien günstig bewertet sind.

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