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Nicht mehr Geld für Festivals in Avenches

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Avenches Tourismus hat vergangene Woche an der ordentlichen Generalversammlung kein zusätzliches Geld für die drei Festivals – Rock Oz’Arènes, Avenches Tattoo und Avenches Opéra – in der Römerstadt gesprochen. Es bleibt bei den 20 000 Franken für die Sitzreihen, die der Vorstand bereits in seinem Budget 2018 vorgesehen hat.

Frédéric Thurnherr, Mitglied der Tourismusorganisation und FDP-Vertreter im Stadtparlament von Avenches, wollte diesen Budgetpunkt an der Generalversammlung um 30 000 Franken erhöhen. Er verwies auf das Unterstützungsbudget, das die Gemeinde Avenches Mitte Februar dieses Jahres verabschiedet hatte. Darin ist auch ein Beitrag von Avenches Tourismus vorgesehen.

Der Vorstand der Tourismus­organisation zeigte sich an der Versammlung nicht bereit, den Budgetposten für die Festivals zu erhöhen. «Wir haben von diesem Beitrag aus der Presse erfahren», sagte die Präsidentin Monic Bessard. «Zu diesem Zeitpunkt war unser Budget bereits erstellt.» Mehr Geld zu sprechen würde andere Bereiche einschränken.

Die Versammlung genehmigte schliesslich das Budget mit 26 zu 11 Stimmen bei 9 Enthaltungen – ohne die gewünschten zusätzlichen 30 000 Franken.

Primär Schweizer Touristen

Martial Meystre, Direktor von Avenches Tourismus, sagte an der Generalversammlung, dass das reiche Kulturerbe primär Touristen aus der Schweiz anziehe. So kamen im vergangenen Jahr die Hälfte aller Besucherinnen und Besucher von geführten Rundgängen durch die historischen Stätten aus der französischsprachigen Schweiz. Rund ein Drittel reiste aus der Deutschschweiz an – vor allem aus dem Kanton Bern. Zur Überraschung von Meystre kamen zwölf Prozent der Besucher von Avenches aus den USA.

Die hohen Besucherzahlen aus der Schweiz sollen sich in den Marketing-Bestrebungen von Avenches Tourismus niederschlagen. «Unser Hauptfokus richtet sich auf den Markt in der Deutschschweiz, dem süddeutschen Raum und dem grenznahen Frankreich», so Meystre. Kooperationen auf Marketing-Ebene mit Tourismusorganisationen der umliegenden Regionen seien bereits aufgegleist.

jmw/fko/Lib

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