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Ohne Bedauern in Pension

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Ohne Bedauern in Pension

Paul Müller, Posthalter von St. Antoni

In St. Antoni geht mit dem Ende dieses Jahres auch eine 140-jährige Familientradition zu Ende. Am Samstag wird Posthalter Paul Müller ein letztes Mal den Schalter bedienen.

Autor: Von ANTON JUNGO

«Die Post von heute ist nicht mehr die gleiche, die ich während meiner Ausbildung zum diplomierten Postbeamten kennengelernt habe», erklärt der 62-jährige Paul Müller. «Das Berufsbild hat sich stark verändert. «Die Post ist heute mehr ein Krämerladen als eine öffentliche Dienstleistung. Wir haben einen Beruf gelernt, doch heute spricht man nur noch von Jobs», führt er aus und hält fest, dass er ohne Bedauern in Pension gehe.

Zum Posthalter vorbestimmt

Paul Müller ist auf und mit der Post in St. Antoni aufgewachsen (vgl. Kasten). «Ich war vorherbestimmt, Posthalter zu werden.», 1963 absolvierte er in Burgdorf die zweijährige Lehre als diplomierter Postbeamter. Es folgten Einsätze in Bern und Genf. 1967 fing er bei der Bahnpost in Bern an, wo er 13 Jahre arbeitete. Nach der Pensionierung seines Vaters David Müller übernahm er 1979 die Posthalterstelle in St. Antoni. Seither stand er, unterstützt von seiner Gattin und durch Ferienablösungen, Tag für Tag am Schalter.Sein Postkreis umfasst rund 40 Prozent des Gemeindegebietes von St. Antoni; das übrige Gebiet ist auf die Postkreise von Heitenried, Alterswil, Schmitten und Überstorf aufgeteilt. Bedient werden rund 620 Haushalte. Der Zustelldienst erfolgt auch heute noch von St. Antoni aus. Engagiert sind zwei Personen mit je einem 100-Prozent-Pensum. Jeden Tag machen sie einen Postkehr von 90 Kilometern.Ab dem neuen Jahr übernimmt Maria Gwerder aus Aarberg die Leitung der Poststelle mit einem 75-Prozent-Pensum. Für die restlichen 25 Prozent wird sie von Marianne Aeby aus Winterlingen unterstützt.

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