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+ Oskar Gobet- Vonlanthen, Schmitten

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Oskar Gobet wurde am 9. Februar 1921 als neuntes von vierzehn Kindern in Mühletal geboren. Seine Eltern Emil und Regina führten eine Schreinerei-Sagerei und einen Bauernbetrieb. Der Mülitalbach war Spiel- und Erlebnisort. Die Primarschule besuchte er in Wünnewil. Nach der Fortbildungsschule folgte die Lehre als Mechaniker bei der Firma Gfeller in Flamatt.

Gleich nach dem Lehrabschluss ging es in die Fliegerrekrutenschule nach Payerne. Voller Stolz erzählte er jeweils, wie er Militärflugzeuge in den Hangar fahren durfte. Nach der RS arbeitete er noch zwei Jahre bei Gfeller in Flamatt. Darauf folgten seine Wanderjahre. In Neuenburg und Renens arbeitete Oskar als Feinmechaniker. Im Juli 1949 heiratete er Martha Vonlanthen. Es war für ihn nicht leicht, seinen geliebten Beruf aufzugeben, um an der Seite seiner Gattin das Hotel National in Schmitten zu leiten.

Es wurden ihnen drei Töchter geschenkt. Sie erzogen sie mit Liebe und Konsequenz. Toleranz, Hilfsbereitschaft sowie die Bereitwilligkeit, den Menschen Vertrauen zu schenken, lebten sie täglich vor. Sie ermöglichten ihnen eine solide Schul- und Berufsbildung.

1966 gaben sie den Wirtebetrieb auf und zogen ins neu erbaute Haus an der Hagnetstrasse. Oskar arbeitete nun wieder als Mechaniker, zuerst in der Romag in Düdingen und anschliessend bis zu seiner Pensionierung 1986 in der Fabromont und Xiro in Schmitten. Als Entwicklungsmechaniker war er den Ingenieuren mit seinen kreativen Ideen eine grosse Hilfe. Auch nach der Pensionierung holten sie ihn für knifflige Aufgaben.

Von 1974 bis 1977 war Oskar Gobet Gemeinderat in Wünnewil. Als das Quartier Station-Hagnet in die Gemeinde Schmitten integriert wurde, war diese Aufgabe beendet. Doch das nächste Amt wartete schon auf ihn: Von 1977 bis 1982 war er Pfarreipräsident von Schmitten. In dieser Zeit erstellte die Pfarrei das Begegnungszentrum.

Nebst seiner beruflichen Tätigkeit pflegte er bis ins hohe Alter sein liebstes Hobby, das Schiessen. Ausserdem machte er täglich seine Turnübungen und konnte deshalb bis zu seinem Tod eine erstaunliche Beweglichkeit beibehalten.

Besondere Freude bereiteten ihm die Grosskinder. Liebevoll half er bei der Betreuung einer behinderten Enkelin.

Vor etwa zehn Jahren wurde bei Oskar Gobet Alzheimer diagnostiziert. Seine zunehmende Vergesslichkeit war ihm schmerzhaft bewusst. Trotz dieser Krankheit konnten die Eltern in ihrem grossen Haus bleiben. Gemeinsam und später mit der Hilfe der Spitex meisterten sie den Alltag. Nach dem Tod seiner Gattin im Mai 2007 verschlechterte sich seine Gesundheit. Im Spätherbst 2007 fand er liebevolle Aufnahme im Pflegeheim Sonnmatt in Schmitten. Am 13. Januar 2009 durfte er im Einklang mit sich und seinem Leben einschlafen. Eing.

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