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Pastinaken für faule Geniesser

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ich bin eine leidenschaftlich faule Gemüsegärtnerin und auch noch stolz darauf. Ersteres kann ich problemlos sein: Weder bin ich auf Rekordernten erpicht noch auf Monsterexemplare, und wenn es mal mit einem Gemüse nicht klappen will, dann muss ich nicht zwingenderweise verhungern. Letzteres, stolz also, darf ich sein, weil mir das arbeitsextensive «Gmüeslere» jedes Jahr ein bisschen besser gelingt. Einer der Tricks dabei ist die richtige Wahl. Das perfekte Gemüse für Faule bereitet einem weder beim Aussäen noch beim Ernten Mühsal. In der Zeit dazwischen wächst es friedlich von allein, ist unbeeindruckt von Krankheiten oder Schädlingen, kommt mit diversen Wetterkapriolen zurecht, und wenn man vor dem Frost nicht dazu kommt, es zu ernten, dann überwintert es ergeben im Gemüsebeet, ohne holzig, glasig oder matschig zu werden.

Die Pastinake reicht so nahe an dieses Ideal heran, dass ihr ein gewundenes Kränzchen gebührt. Die Freude beginnt schon bei der Aussaat mit zwei der einzigen Nachteile, mit der diese Wurzel aufwartet: Die Samen sind nur ein Jahr sicher keimfähig. Kaufen Sie also immer frisches Saatgut oder nehmen Sie selbst geerntetes vom letzten Jahr. Auch dann gibt es Ausfälle, denn Schnecken verputzen gerne den einen oder anderen Sämling. Beim Säen darf man daher klotzen und sich nicht um Abstände kümmern, nur zwischen den Reihen sollten 40 cm liegen. Wie andere Doldenblütler (Rüebli, Peterli, Sellerie) lassen sie sich Zeit beim Keimen, aber sie tun es zuverlässig. Haben die Jungpflanzen eine handliche Jätgrösse, kommt die einzige wirkliche Arbeit, nämlich das Ausdünnen auf 15 bis 20 cm. Von nun an kann man sie in Ruhe lassen, bis man sie essen will. Das geht, sobald die Bäume ihre Blätter verlieren. Wartet man den ersten richtigen Frost ab, sind die Wurzeln gar noch süsser.

Falls Ihnen Rüebli nie gelingen, probieren Sie es mal mit Pastinaken. Sie kommen besser mit schweren Böden und Feuchtigkeit zurecht, sind nahrhaft, gesund, bekömmlich (tiefer Nitratwert) und lecker. Ein Genuss also in jeder Hinsicht.

Nicole Häfliger arbeitet im Bereich Gartenberatung/-planung und ist ­Verfasserin des Buchs «Grüntöne». haefliger@gartenhaende.ch

Ratgeber Garten

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«Die Pastinake reicht so nahe an dieses Ideal heran, dass ihr ein gewundenes Kränzchen gebührt.»

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