Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Paul Lötscher, Oberschrot

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Paul Lötscher kam am 30. August 1930 in Zumholz auf die Welt und verlebte dort mit seinen acht Geschwistern eine glückliche Kindheit. Nach einem Welschlandjahr hätte Paul gerne Automechaniker gelernt. Stattdessen arbeitete er fortan im elterlichen Schreinerbetrieb als Zuschneider und Lastwagenchauffeur.

Im Jahr 1957 führte er Marie Raemy vor den Traualtar. Ihre sechs Kinder waren ihr ganzer Stolz. Die grosse Herausforderung mit ihrem behinderten Kind meisterten sie zusammen mit viel Kraft und Zuversicht.

Paul Lötscher war stets ein fleissiger und begabter Handwerker. Dies sprach sich herum, und manch einer nahm sein Geschick gerne in Anspruch. Manchmal brauchte er eine Auszeit. Als Mitglied von Skiclub und SAC ging er mit seinen Freunden oft in die Berge. Bei diesen Ausflügen durfte der Gipfelwein auf keinen Fall fehlen. Paul war das Singen immer wichtig. Er trat dem Männerchor bei. Später wechselte er in den Jodlerklub, wo er fast vierzig Jahre lang mit grosser Freude sang. Auch liebte er das gesellige Zusammensein. Manche Stunde verbrachte er mit Verwandten, Freunden und Enkelkindern beim Jassen.

Kurz vor seiner Pensionierung wurde eine grosse Herzoperation unumgänglich. Diese überstand er zum Glück gut und gewann damit viel Lebensqualität zurück. Jetzt hatte er viel Zeit für seine acht Enkelkinder. Sie alle genoss er sehr. Der Tod von Trix vor 15  Jahren war in seinem Leben ein schwerer Schlag. Aber wie stets verliess ihn auch jetzt die Zuversicht nicht.

Im Alter entdeckte Paul Lötscher mit seiner Frau das Reisen. Neben vielen kleineren Reisen blieben für ihn die Ferien in Kanada unvergesslich.

Mit den Jahren verkleinerte sich sein Bewegungsradius. Häufig sah man ihn noch im Dorf den Baustellen nachgehen, wo er den Arbeitern zuschaute. Im Januar verschlechterte sich sein gesundheitlicher Zustand. Doch niemand hätte gedacht, dass die Kräfte Paul so schnell verlassen würden. Und so musste seine Familie am 28. April 2019 von ihm Abschied nehmen.

Eing.

Zum Gedenken

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema