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Petition für Rettung der Chalets soll den Dialog wieder in Gang bringen

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In Freiburg und in Lausanne überreichte die «Association des riverains de la rive du lac de Neuchâtel et du lac de Morat» (Arsud) gestern je eine Petition für den Erhalt der umstrittenen 120 Chalets am Südufer des Neuenburgersees. 11 342 Personen hatten die Version unterzeichnet, die an die Freiburger Politiker gerichtet war. 10 518 Unterschriften verzeichnete die Waadtländer Petition. Laut Jacques Piller, Mitglied von Arsud, will die Vereinigung mittels der Petition den Dialog mit dem Staatsrat wieder in Gang bringen.

Erinnerung an Natur-Verträge

In der Freiburger Petition erinnert Arsud an den Entscheid der Kantone Freiburg und Waadt aus dem Jahr 2007. Damals beschlossen die beiden Kantonsregierungen, mit den Chaletbesitzern «Natur-Verträge» inklusive strenger Auflagen abzuschliessen. Die Ferienhäuser im Naturschutzgebiet dürften bleiben. Allerdings müssten die Besitzer unter anderem Abwasserinstallationen einrichten und dürften die Gebäude nicht vergrössern. Weiter dürften die Chalets nicht das ganze Jahr bewohnt und nicht an Dritte vermietet werden. Die Häuser dürften nicht verkauft, sondern nur den direkten Nachkommen überschrieben werden.

Mehrere Umweltverbände zogen gegen diese Verträge bis vor das Bundesgericht und waren erfolgreich. Die Verträge wurden widerrufen.

Im vergangenen Jahr leiteten die zwei Kantone je ein Verfahren für den Rückbau der Chalets ein. «Unser Ziel ist es, den Rückbau bis zum Ende der Legislatur 2021 umzusetzen», sagte die damalige Staatsrätin Marie Garnier (Grüne) gegenüber den FN.

Arsud spricht in der Petition von einem «wertvollen und finanziell aufwendigen Beitrag der Chaletbesitzer für eine dauerhaft positive Entwicklung dieses Naturschutzgebiets». Die Besitzer würden auf eigene Kosten Steinwälle errichten und so den See am Vordringen in den Sumpf hindern und die Grande Cariçaie erhalten.

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