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PH-Rektorin geht nach einem Jahr

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Die gestrige Medienmitteilung war keine Zeile zu lang: «Die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport und Katharina Mertens Fleury haben sich gemeinsam darauf geeinigt, ihr Arbeitsverhältnis nach Ablauf der Probezeit nicht weiterzuführen.» Und weiter: «Dieser Entscheid ist vor allem auf Meinungsverschiedenheiten über die Art der Führung der PH zurückzuführen. Die Beteiligten werden keine weiteren Stellungnahmen abgeben.» Punkt.

Nach nur einem Jahr steht die Pädagogische Hochschule Freiburg damit wieder ohne Führung da. Schon nach dem Abgang von Pascale Marro im September 2018 konnte die Stelle nur mit Müh und Not besetzt werden. Im Februar 2019 fand man schliesslich in Katharina Mertens Fleury eine Nachfolgerin. Dass die 52-Jährige in diesem Amt alt werden würde, wurde da und dort bezweifelt. Denn die Titularprofessorin für Deutsche Literatur war nie Volksschullehrerin. Die Präsidentin der PH-Kommission, Grossrätin Katharina Thalmann (SVP, Murten), erachtete dies jedoch als Vorteil. «Sie ist nicht festgefahren, sondern bringt eine Optik von aussen mit», sagte sie damals den FN. Dies sei namentlich wichtig in Bezug auf die Akkreditierung als Hochschule, in Bezug auf die Vereinigung der verschiedenen Ausbildungsstätten für Lehrpersonen sowie in Bezug auf die Erhöhung der Aufnahmekapazitäten der PH um 50 Ausbildungsplätze.

Und nun ist die Rektorin weg. Was genau zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses geführt hat, ist unklar. Die von den FN angefragten Kommissionsmitglieder zeigten sich von der Mitteilung jedenfalls überrascht. Auch Thalmann kennt keine Details: «Ich denke, es ging um die allgemeine Führung, die nicht losgelöst von den geplanten Projekten betrachtet werden kann.»

Rufschädigung vermeiden

Sicher ist nur: Die Herausforderungen sind geblieben. «Die Kommission, die Erziehungsdirektion und der Direktionsrat der PH müssen nun eng zusammenarbeiten, um den Übergang bis zur Neubesetzung zu meistern.» Denn es gebe viele Baustellen. Zwar sei die Anerkennung der Bachelordiplome, also die sogenannte Akkreditierung, auf guten Wegen. Doch wolle diese auch begleitet werden. Hinzu kämen die Erhöhung der Aufnahmekapazität und die Klärung der institutionellen Vereinigung, so Thalmann. «Es geht darum, dass die PH keinen Reputationsschaden erleidet.» Denn es werde nicht leicht, eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger zu finden, wie die Vergangenheit gezeigt habe.

Dossiers nicht in Gefahr

Erziehungsdirektor Jean-Pierre Siggen (CVP) sorgt sich nicht um den Ruf der Schule. Auf Anfrage der FN schreibt er: «Der PH geht es gut. Der Weggang der Rektorin stellt die laufenden Dossiers nicht infrage.»

 

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