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Physiotherapie mit dem Pferd

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Physiotherapie mit dem Pferd

Barbara Grand-Cottier setzt in der Therapie zwei Kleinpferde ein

Seit ihrer Kindheit ist Barbara Grand-Cottier eine begeisterte Reiterin. Seit dem Sommer setzt sie das Pferd auch bei Kindern und Erwachsenen mit Bewegungsstörungen ein. Die 30-jährige Physiotherapeutin liess sich zur Hippotherapeutin ausbilden.

Autor: Von IRMGARD LEHMANN

Wenn Barbara Grand-Cottier von «Taxi», ihrem Pferd, erzählt, dann leuchten ihre Augen und sie gerät ins Schwärmen. Die junge Frau ist nicht nur begeisterte Reiterin, sondern auch eine engagierte Hip- potherapeutin. «Es ist einfach genial.» Und damit meint sie ihre neue Art zu heilen und zu helfen. Sie meint die Kinder und Erwachsenen, die auf dem Pferd sitzen, einem Kleinpferd, das sie angeschafft hat, das in Fendringen in der Kuppel ist und in der Umgebung ausgeführt wird.

Isländer hat sich bewährt

Hippotherapie-K heisst die Methode, mit der sich die Physiotherapeutin an Erwachsene und Kinder mit Gleichgewichtsstörungen und Koordinationsproblemen richtet. «Man arbeitet an der Sitzbalance – dreidimensional», sagt sie. «Der Isländer macht einen Schritt vorwärts und löst dadurch eine dreidimensionale Bewegung in seinem Rücken aus: einen Vorwärtsschub, eine Rotation und eine seitliche Verschiebung im Brustkorb, auf welche je nach Ziel eingegangen wird. Unter den Kleinpferden sei der Isländer dafür besonders gut geeignet.Ein grosses Pferd, wie etwa ihr Reitpferd, könnte hiefür nicht eingesetzt werden. Zu gross seien seine Schritte und damit könnte die Bewegung nicht optimal übertragen werden.

Therapie in freier Natur

Der günstige Spreizsitz und die feinen Bewegungen lockern die verkrampfte Muskulatur und fördern gangtypische Gleichgewichtsreaktionen wirksamer als andere Übungsformen, ist Barbara Grand überzeugt.Auf Kinder und Erwachsene, die unter Bewegungsstörungen leiden (u. a. Patienten mit Kinderlähmung CP, Multipler Sklerose, Hemiplegiker, Paraplegiker) habe die Behandlung aber auch psychisch eine gute Wirkung. «Wir sind draussen in der Natur und laufen durch Wälder und Wiesen.» Dabei wird die Therpeutin von einer Person unterstützt, die das Pferd führt. Ob denn jede Patientin so ohne weiteres auf das Pferd steigt? «Meistens seien Kinder und Erwachse am Anfang sehr unsicher, da sie auf einer hohen, mobilen Unterlage sitzen», erklärt Barbara Grand. «Ich versuche, die Patienten mit Worten zu beruhigen oder sie manuell zu unterstützen.»

«Taxi» erhält Gesellschaft

Noch steht «Taxi», was nichts anderes als Liebling hiesst, allein im Stall in Fendringen. Doch bald wird das Kleinpferd Gesellschaft erhalten. «Bei meiner Tante in Deutschland wartet ein zweiter Isländer auf seine Reise», freut sich die Therapeutin. Barbara Grand liess sich während zwei Jahren in Basel und Nottwil berufsbegleitend zur Hippotherapie-K-Physiotherapeutin ausbilden. Eine mehrjährige Erfahrung als Physiotherapeutin war die Voraussetzung.Die Hippotherapie-K (K steht für Ursula Künzle, welche die Therapie entwickelt hat) ist seit rund 10 Jahren eine anerkannte medizinische Behandlungsmethode. Die Patienten werden vom Arzt überwiesen und die Kosten von der Krankenkasse getragen.Barbara Grand-Cottier arbeitet in einem Teilpensum als selbstständige Hippotherapeutin und als Physiotherapeutin – u. a. im Buissonnets.Infos: www.hippotherapie-k.com; 079 716 53 02.

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