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Plaffeiens Lage wird immer prekärer

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Autor: Stefan Burri

Der FC Plaffeien war von Anfang an gewillt, das Spiel mit aggressivem Auftreten an sich zu reissen. Das beste (Nega- tiv-)Beispiel war das rüde Foul von Patrick Piller nach lediglich 5 Sekunden Spielzeit. Der Tabellendritte aus Murten hatte Mühe mit der Spielweise der Oberländer und fand die ersten Minuten überhaupt nicht ins Spiel. Entsprechend war es dann auch das Heimteam, das die erste richtige Chance hatte: Yves Kaeser setzte sich auf der linken Seite durch und passte den Ball mustergültig zu Nicolas Brülhart, der es aber irgendwie schaffte, den Ball aus drei Metern am leeren Tor vorbeizuschieben.

Ärgerlicher Rückstand des FC Plaffeien

Mit dieser Chance war das Spiel endlich lanciert, denn auch Murten fand nun den Tritt: Chammartin scheiterte nach hervorragendem Zusammenspiel mit Fabio Quagliarello an Roger Wingeier (17.). Die nächste Aktion führte dann zum eher schmeichelhaften Führungstreffer der Gäste: Gregory Schumacher foulte Adrian Ademaj an der Strafraumecke, und der 1.-Liga-erprobte Chammartin liess sich nicht zweimal bitten und schlenzte den Ball zur Führung ins lange Eck. Plaffeien schien nach dem Rückstand ein bisschen geschockt, und es passte vorläufig überhaupt nichts mehr zusammen. In der 33. Minute traten die Gäste einen Eckball, der nach Umwegen vor die Füsse von Güdel fiel. Dieser drosch das Leder aus 16 Metern zur 2:0-Führung für die Gäste in die Maschen.

Das Heimteam mit viel Moral

In der zweiten Halbzeit merkte man, dass sich der FC Plaffeien noch lange nicht geschlagen gab und daran glaubte, das Spiel drehen zu können. Yves Kaeser, der bei jeder gefährlichen Aktion involviert war, passte zu Wasili Bielmann, der jedoch am sehr gut aufspielenden Gästehüter Winiger scheiterte. Keine 30 Sekunden später setzte der Gast zu einem Konter an, und Güdel zog nach einem langen Ball über die gesamte Abwehr alleine auf Wingeier und lobbte eiskalt zur 0:3-Führung – und somit sei es auch um den FC Plaffeien geschehen, dachten alle. Nun setzte das Heimteam zur Schlussoffensive an, jedoch scheiterte Bielmann wie auch Brülhart entweder am eigenen Unvermögen oder an Hüter Winiger.

In der 80. Minute fiel endlich der erste Sensler Treffer: Fabrice Mast setzte sich durch, passte vors Tor und Kaeser brauchte nur noch einzuschieben. Als dann Marc Ruffieux sechs Minuten später sogar der Anschlusstreffer zum 2:3 gelang, glaubte man im Sellen wieder an einen Punktgewinn. Den Oberländern fehlte dann aber die nötige Kraft, um das Spiel doch noch komplett zu drehen.

So war es Murtens Fabio Quagliarello, der für den Schlusspunkt besorgt war. Praktisch mit dem Schlusspfiff schloss der langjährige Torgarant einen klassischen Konter zum 2:4 ab.

Telegramm

Plaffeien – Murten 2:4 (0:2)

Sellen. – 142 Zuschauer. – SR: Laurent Lehmann.Tore: 21. Chammartin 0:1; 33. Güdel 0:2; 53. Güdel 0:3; 80. Kaeser 1:3, 86. M. Ruffieux 2:3; 90. Quagliarello 2:4

FC Plaffeien: Wingeier; Waeber (45. Patrick Ruffieux), Schumacher, Marbach, Piller; Clément, Marc Ruffieux, Bertschy (45. Brügger), Brülhart (73. Mast); Kaeser, Bielmann.

FC Murten: Winiger; Maloku, Widmer (83. Metefe), Roulin, Moser; Güdel, Dardan Mehmeti (74. Fux), Alban Mehmeti, Ademaj; Quagliarello, Chammartin.

Plaffeiens Patrick Piller (l.) lässt den Murtner Julien Chammartin gewähren.Bild Corinne Aeberhard

Aeby:Die Freude am Fussball zurückgewinnen

Richard Aeby, der vor zwei Wochen beim FC Plaffeien die Trainernachfolge von Erich Dürret angetreten hatte, zeigte sich nach der 2:4-Niederlage gegen Murten enttäuscht. «Wir gingen voller Hoffnung und Selbstvertrauen ins Spiel und wollten sofort in Führung gehen. Wir hatten genügend Chancen dazu, konnten aber leider nicht reüssieren. Nach individuellen Fehlern gerieten wir in Rückstand – und schon wieder war unser Selbstvertrauen angeschlagen.» Sein Team habe aber nie aufgesteckt. «Ich werde nun versuchen, dass die Jungs die Freude am Fussball zurückgewinnen, damit wir gegen Marly endlich wieder einmal gewinnen können.»

Auch wenn sein Team auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht ist, gibt sich Aeby zuversichtlich. «Auf jeden Fall glauben ich und die ganze Mannschaft noch daran, dass wir den Ligaerhalt schaffen werden.»sb

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