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Platzsanierung passt nicht allen Überstorfern

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«Nach 25 Jahren istes an der Zeit, etwas an diesem Platz zu machen», sagte der Überstorfer Gemeinderat Wolfgang Schmutz am Freitagabend an der Gemeindeversammlung zu den 57 Bürgerinnen und Bürgern. Er beantragte ihnen einen Kredit von 90 000 Franken für die Totalsanierung des Hartplatzbelags bei der Mehrzweckhalle. «Das Kunststoffgranulat löst sich an vielen Stellen auf.» Auch die Tennisfelder sollen neu markiert werden. Der Tennisclub beteiligt sich mit maximal 9000 Franken an den Kosten. «Wir bieten etwas für die Vielfalt des Sports in diesem Dorf. Die Sanierung sollte jetzt gemacht werden», sagte Roman Jungo, Präsident des Klubs.

Für die Finanzkommission ist das Geschäft jedoch «angesichts der prekären Finanzlage der Gemeinde», wie Hermann Moser erklärte, nicht zwingend notwendig. «Es ist auchohne Sanierung weiterhin möglich, den Platz zu nutzen», sagte Moser und empfahl der Versammlung, den Antrag abzulehnen. Zudem forderte er ein Sanierungskonzept für alle umliegenden Anlagen wie die Sprinterbahn. Mit 37 Ja- zu 14 Nein-Stimmen sagten die Bürger schliesslich Ja zum Antrag des Gemeinderates.

Auch die Friedhofmauer gibt schon länger kein schönes Bild mehr ab. Sie weist Risse und Farbabblätterungen auf. Deshalb soll sie – in Zusammenarbeit mit der Pfarrei – saniert werden. Die Pfarreiversammlung hatte ihren Beitrag im März bereits gesprochen. Am Freitag genehmigte die Gemeindeversammlung auch ihren Anteil von 40 000 Franken. Damit wird gleichzeitig die Friedhofanlage neben der Aufbahrungshalle neu gestaltet.

Kein Werkhof-Provisorium

Der Bau eines neuen Werkhofs ist in Überstorf schon lange ein Thema. Der Gemeinderat prüfte nun, ob das Gebäude der ehemaligen Bauunternehmung Paul Schmutz AG als Provisorium genutzt werden könnte. «Es wären beträchtliche Investitionen nötig, die in den Augen des Gemeinderates zu hoch sind», erklärte Gemeindepräsidentin Christine Bulliard-Marbach. Deshalb werde diese Variante nicht weiterverfolgt.

Gemeinderat Toni Kammermann orientierte über den Stand zweier Geschäfte, die an der letzten Versammlung zu reden gegeben hatten. Für die Schülertransporte zeichne sich eine Lösung ab, sagte er. Für den Ausbau und die Sanierung der Freizeit- und Schulanlagen sei ein vom Gemeinderat beauftragtes Büro zusammen mit dem Bauamt daran, die Grundlagen zusammenzustellen, um den Projektwettbewerb ausschreiben zu können. Ein Kreditantrag sei aber nicht vor 2014 zu erwarten.

Zum Schluss der Versammlung wurde Gemeinderat Elmar Roux verabschiedet. Er verlässt das Gremium nach sieben Jahren. Sein Nachfolger Benjamin Fehr tritt sein Amt am 1. Mai an. Er wurde während der Versammlung von Oberamtmann Nicolas Bürgisser vereidigt. Für Benjamin Fehr sitzt nun Marco Gnos in der Finanzkommission.

Jahresrechnung 2012: Das dritte Defizit in Folge

I m Dezember 2012 hatte die Gemeindeversammlung Überstorf einer Steuererhöhung von 78 auf 89 Rappen pro Franken Kantonssteuer zugestimmt. Diese hat aber noch keinen Einfluss auf die Rechnung 2012. Auf diese wirkt sich die Erhöhung um zwei Rappen aus, die 2011 beschlossen wurde.

Trotz dieser Erhöhung schliesst die Rechnung 2012 bei Einnahmen von 7,5 Millionen Franken mit einem Verlust von 374 000 Franken. Dieser fällt um 122 000 Franken schlechter aus als budgetiert. Der Hauptgrund für dieses Ergebnis liegt gemäss Gemeinderat Hans Jörg Liechti darin, dass die Erträge aus den Einkommenssteuern viel tiefer ausgefallen sind als angenommen. Sie lägen deutlich unter den Berechnungen, die auf den Prognosen des Kantons beruhen. «Es wird eine Herausforderung sein, den Finanzplan à jour zu halten und zu wissen, mit welchen Steuereinnahmen wir rechnen können», sagte Liechti. Die Versammlung genehmigte die Rechnung wie auch weitere Kreditbegehren; darunter jenes von 200 000 Franken für die Anschaffung eines neuen Kommunalfahrzeuges als Ersatz für den «Unimog». ak

 

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