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Polizei feiert ihre 153 Mitarbeiterinnen

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Autor: aRthur zurkinden

«Ihr erfüllt eure Aufgabe manchmal unter schwierigen Bedingungen, oft mit einer grossen Verfügbarkeit und stets mit viel Können und beruflichen Kenntnissen», würdigte Polizeikommandant Pierre Nidegger am Dienstag die Arbeit der 153 Freiburger Polizistinnen im Grossratssaal. Und er attestierte ihnen auch, dass sie ihren Einsatz mit viel Herz und Kompetenz leisten, ganz nach der Devise der Freiburger Polizei. Gut 100 Polizistinnen hatten dabei im altehrwürdigen Saal des Kantonsparlaments Platz genommen, um die Dankesworte ihres Kommandanten in Empfang zu nehmen.

Die Männerwelt erobert

Pierre Nidegger rief dabei in Erinnerung, dass die Kantonspolizei vor zwei Generationen noch eine reine Männerwelt war. Wie er ausführte, zählte das Freiburger Polizeikorps vor 32 Jahren rund 300 Mitarbeiter, worunter sechs Sekretärinnen, zwei Assistentinnen bei der Kriminalpolizei und ein Dutzend Hostessen. «Der Frauenanteil betrug damals sechs Prozent», fügte er bei. Mittlerweile hat sich der Bestand des Polizeikorps verdoppelt. «Dieses zählt heute 153 Frauen, was einem Viertel des Bestandes entspricht», hielt er fest und teilte mit, dass Freiburg somit den besten Schnitt in der Schweiz aufweist.

«Für gewisse ging der Wechsel sehr, ja zu schnell vor sich. Für andere haben wir in wenigen Jahren einen grossen Fortschritt erzielt», meinte Nidegger und stellte fest, dass keine Trendwende in Sicht ist. «Im Gegenteil, die steigende Tendenz geht weiter», meinte er, was er auch begrüsste, da nach seinen Worten jene Unternehmen hohes Wachstum kennen, bessere Renditen aufweisen und mehr Arbeitsplätze schaffen, die einen hohen Anteil an Frauen im Kader haben.

Grossratspräsidentin Solange Berset, welche den Polizistinnen den Dank des Kantonsparlamentes überbrachte, stellte jedoch fest, dass die Frauen im Kader der Freiburger Polizei noch dünn gesät sind. Ihr Anliegen war es deshalb, dass die Frauen auch in der Hierarchie der Freiburger Polizei einen Aufstieg erleben. Ohne dem heutigen Kommandanten Pierre Nidegger nahetreten zu wollen, war es auch ihr Wunsch, dass die Freiburger Polizei eines Tages von einer Frau kommandiert werde.

Eine Feier mit Signalwirkung

Vor den vielen Polizistinnen hatte Solange Berset den Eindruck, dass «ein Traum wahr geworden ist». Im Grossen Rat beträgt der Frauenanteil auch ein Viertel. Und obwohl dieser in diesem Jahr zum zweiten Mal in der Geschichte von drei Frauen präsidiert wird, möchte die höchste Freiburgerin, dass sich noch mehr Frauen bei der Polizei sowie in der Politik und Wirtschaft engagieren. Sie erhoffte sich von diesem 10-Jahr-Jubiläum deshalb auch eine Signalwirkung. «Niemand kann heute behaupten, dass die Frauen minderwertig sind. Die Frauen wollen Verantwortung übernehmen. Und Frauen beweisen ihr Talent auch in Berufen, die lange Zeit eine Männerdomäne waren», gab sie zu verstehen und dankte ihnen vor allem auch für ihr Engagement im Bereich der Prävention und für ihren Beitrag, den sie für die Sicherheit der Bevölkerung leisten.

Begrüsst wurden die Polizistinnen im Ratssaal von Pierre Schuwey, Chef der Gendarmerie, der ihnen mitteilte, dass sie auf Louis-XIII-Bänken Platz nehmen können. Er stellte ihnen den Grossratssaal vor. Nach der offiziellen Feier gings mit dem Car nach Bern weiter, wo das Bundeshaus besucht wurden. Und mit Speis und Trank in der Einsatzzentrale der Polizei in Granges-Paccot, von Männern serviert, nahm der Tag der Freiburger Polizistinnen ein Ende.

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