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Postfiliale in Giffers bleibt

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«Wir sind sehr erleichtert und erfreut, dass unsere Poststelle erhalten bleibt», sagte der Gemeindepräsident von Giffers, Othmar Neuhaus, auf Anfrage der FN. Giffers bilde zusammen mit Tentlingen ein interkommunales Zentrum, und da gehöre eine Post einfach dazu.

Die Post begründet ihren Entscheid, die Filiale in der Sensler Gemeinde bis Ende 2020 weiterzuführen, unter anderem mit der wachsenden Einwohnerzahl. 2017 wohnten in Giffers 1606 Menschen, das sind fast 50 mehr als im Jahr zuvor. Auch die geografische Lage und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr hätten beim Entscheid eine wich­tige Rolle gespielt, heisst es in der Mitteilung. Gemeindepräsident Neuhaus fügt an, dass die Lage an der Sprachgrenze da wohl hineingespielt habe. Weiter schreibt die Post, es habe in der näheren Umgebung in den vergangenen Jahren bereits «Veränderungen in der postalischen Versorgung» gegeben. Sprich: In den Nachbardörfern Tentlingen und Plasselb sind die Poststellen seit längerem zu. In St. Silvester und Recht­halten wurde die Filiale als Agentur in den Dorfladen integriert (die FN berichteten).

Auch für die Postfiliale in Giffers hatte es lange nicht gut ausgesehen. Die Post hatte im Juni 2017 angekündigt, 24 von 56 Poststellen im Kanton schliessen zu wollen, darunter jene in Giffers und St. Antoni. Ganz definitiv war der Entscheid aber nicht, die Post wollte das Gespräch mit den Gemeindevertretern suchen und die Standorte überprüfen. Im April dieses Jahres wurde bekannt, dass die Postfiliale in St. Antoni schliesst und mit einer Agentur im Dorfladen ersetzt wird. Die Giffersner hingegen können vorerst aufatmen und ihre Post zumindest noch zweieinhalb Jahre behalten. Man habe auch dort zunächst eine Filiale mit Partner favorisiert, schreibt die Post, habe sich aber wegen den bereits genannten Punkten dagegen entschieden.

Unsichere Zukunft

Wie es nach 2020 weitergeht, ist unklar. Die Post schreibt, man werde den Dialog mit den Gemeindebehörden weiterführen. Eine Sprecherin konnte auf Nachfrage keine genaueren Angaben machen. Gemeindepräsident Neuhaus gibt sich pragmatisch: «Das Kundenverhalten verändert sich.» Es sei schwierig, viel weiter als bis 2020 zu planen.

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