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Quo vadis, Kulturpolitik in St. Silvester?

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Gute Nachricht aus St. Silvester: Laut Voranschlag wird die Rechnung fürs nächste Jahr mit einem Einnahmenüberschuss abschliessen. So weit, so gut. Die schlechte Nachricht folgt gleich nach: Der Gemeinderat hat sein Unverständnis für kulturelle Angelegenheiten unter Beweis gestellt, indem er die bisher geringfügigen Subventionen an kulturelle Vereine einfach gestrichen hat. Trotzdem sollen diese Vereine Gewehr bei Fuss stehen und auf die leiseste Einladung der Gemeindebehörde aufgeboten werden, um die verschiedensten offiziellen Anlässe zu verschönern. Zudem sollen der Gemeindekasse bei jeder Benutzung der gemeindeeigenen Infrastrukturen happige Gebühren zugeführt werden. Die Leidtragenden sind wiederum die Dorfvereine.

Im Klartext bedeutet dies, dass die kulturellen Vereine in unserer Gemeinde sich schwere Sorgen um ihre Zukunft machen müssen. Ohne einen unerlässlichen Zustupf und durch übersetzte Benutzungsgebühren geschröpft, werden sie kaum mehr ihrer Aufgabe nachkommen können, insbesondere der Einbindung junger Leute in wertvolle Traditionen unseres gesellschaftlichen Lebens.
Äusserst bedauerlich sind die Abstriche für Vereine, welche unserer Jugend ein besonderes Augenmerk widmen, wie etwa die Musikgesellschaft und ihr Five-O’Clock-Club. Wie kann man den Nachwuchs für unsere Harmonie sicherstellen, wenns hinten und vorne an Geld fehlt? Wie kann man die Ausbildung der jungen Musiker und die Anschaffung von Instrumenten finanzieren, wenn keine Mittel mehr zur Verfügung stehen? Unsere Gemeindeväter und ihre Politik werden über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinaus St. Silvester zur kulturellen Öde machen, wenn sie an ihren unverständlichen Beschlüssen festhalten.
Unser Anliegen ist jenes der ganzen Bevölkerung des Dorfes, die stolz ist auf die hervorragenden Darbietungen der Musikgesellschaft, wie dies das letzte kantonale und das eidgenössische Musikfest eindrücklich bewiesen haben.

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